Zentral alle Clients im Griff

Erfolgreiche Migration von Novell ZenWorks auf Microsoft Windows 7

| Autor / Redakteur: Hadi Stiel / Susanne Ehneß

Workshops

Marian-Marcus Suchanek, Systemadministrator bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen
Marian-Marcus Suchanek, Systemadministrator bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen (Foto: ÄV Büdingen)

Für die richtige Einstimmung auf das Vorhaben wurden die Systemadministratoren im Rahmen eines fünftägigen Installations-Workshops von einem Materna-Experten geschult. „Learning bei Doing“ sollte fortan im Verlauf des Projekts eine wichtige Rolle spielen, um sich zügig mit den Funktionen von DX-Union vertraut zu machen, die für den Einsatz im Unternehmen gebraucht werden. Besonders überzeugt haben die Systemadministratoren unter anderem die ausgefeilten Service-Desk-Funktionen von DX-Union. „Die breite Spanne der Funktionen kam uns sehr gelegen“, resümiert Suchanek. „Wir konnten darüber fast alle Anforderungen abdecken, die typisch für einen leistungsfähigen und zentral geführten Service Desk sind.“ Zum Funktionsvorrat des Service Desk gehört auch ein detailliertes Reporting.

Für IT-Leiter Glas kam die umfassende Reporting-Funktionalität im doppelten Sinne wie gerufen. „Parallel zur Windows-7-Einführung bereiteten wir uns auf eine Zertifizierung unserer IT nach ISO 9001 vor. Die integrierte Reporting-Funktionalität erwies sich also auch in diesem Kontext für das Unternehmen als äußerst hilfreich.“ Zuvor, in Zeiten von ZenWorks, hatte das Team um Glas die Software für notwendige Dokumentationen kostspielig selbst entwickeln, danach über die Zeit kostenaufwändig pflegen müssen. Als kostenaufwändig erwies sich damals auch die Dokumentation, weil die eigenentwickelte Software mit dem Client-Managementsystem von Novell kaum vernetzt war.

Glas lobt außerdem das in DX-Union integrierte Workflow-Management, das Changes automatisch an die jeweiligen Backend-Systeme weiterleitet. „Dieses integrierte Workflow-Management ist ein entscheidender Schritt in Richtung kostensparender Prozessautomatisierung“, freut er sich. Obwohl bei der Beschaffung der Hardware weitgehend auf eine einheitliche Ausstattung von einem Hersteller geachtet wurde, gab es dennoch systembedingte Veränderungen. In der Konsequenz fielen unterschiedliche Images an. Aber auch diese Unterschiede in der Ausstattung der Arbeitsplätze war für DX-Union keine zu hohe Hürde.

Das Einspielen und die Wartung von Software geht bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen nahezu barrierefrei über die Bühne. Denn das neue Client- und Server-Managementsystem erweist sich in der Handhabung als weitgehend treiberunabhängig und macht so aufwandarme, standardisierte Installationen und Wartungen möglich. Fast alle Unterschiede in der Hardware werden bei der Paketierung und beim Roll-out automatisch erkannt und ebenso selbsttätig angeglichen. Als hoch flexibel erweist sich DX-Union darüber hinaus gegenüber dem Novell eDirectory, das vorerst für die Authentisierung beibehalten werden soll. „Zurzeit fahren wir noch zweigleisig und synchronisieren die Verzeichnisdienste von Novell und Microsoft. Eine direkte Single-Sign-on-Authentisierung parallel über das eDirectory, das von DX-Union voll unterstützt wird, ist somit für das Unternehmen unverzichtbar“, erläutert IT-Administrator Suchanek.

Dort, wo im Projektverlauf vereinzelt funktionale Lücken auftraten, konnte IT-Leiter Glas meist auf ein schnelles Entgegenkommen von Materna zählen. „Sofern möglich, hat der DX-Union-Hersteller diese Lücken umgehend gefüllt.“ Dort, wo dies nicht so schnell realisierbar war, insbesondere bei größeren Änderungen, hat Materna die Funktionslücken in seiner Feature-Liste für kommende Versionen des Client- und Server-Managementsystems vermerkt. Soviel Kundennähe kommt bei Glas gut an: „Sie bestätigt uns zusätzlich darin, mit Materna und DX-Union die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“ Er spricht als Resultat dieser kundenfreundlichen Herangehensweise von einem „lebendigen Produkt“, das sich außerdem durch Deutschsprachigkeit auszeichne. „Für uns als mittelständisch geprägtes Unternehmen ist beides extrem wichtig“, hebt er heraus.

Helmut Glas, IT-Leiter bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen
Helmut Glas, IT-Leiter bei der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen (Foto: ÄV Büdingen)

Das Migrationsprojekt war nicht nur eine technische, sondern auch eine organisatorische/fachliche Herausforderung. So definierten die Systemadministratoren mit Unterstützung eines Materna-Experten rund 100 Softwarepakete, um darin die speziellen Anforderungen der einzelnen Fachbereiche aufzunehmen.

Im Frühjahr 2013 war es so weit: Das Projektteam schloss die Migration der Clients auf Windows 7 ab. Die Migration der Citrix-Farm auf DX-Union läuft bereits an. Mit dem Abschluss dieses Projekts werden in allen Geschäftsstellen der Ärztlichen Verrechnungsstelle Büdingen sowohl die PCs und Notebooks als auch die Server in die zentrale und einheitliche Verwaltung von DX-Union integriert sein.

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Sehr geehrte Damen und Herren,.... allein die Überschrift zeigt, dass Sie sich anscheinent...  lesen
posted am 17.04.2014 um 10:31 von Unregistriert


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