Finalisten des European Public Sector Award stehen fest

EPSA 2011: Europa zeichnet Vorzeigeprojekte im eGovernment aus

16.09.2011 | Redakteur: Manfred Klein

Die Finalisten des europäischen eGovernment-Preises EPSA stehen fest
Die Finalisten des europäischen eGovernment-Preises EPSA stehen fest

Im Januar wurde in Brüssel der diesjährige europäische Verwaltungspreis European Public Sector Award (EPSA) ausgeschrieben. Anfang September hat eine hochrangige Jury aus den 274 Bewerbungen die Finalisten für den EPSA 2011 festgelegt: fünf Projekte in jeder der drei Kategorien. Unter den Finalisten sind drei Best-Practice-Projekt aus Deutschland. Der Sieger je Kategorie wird am 17. November 2011 bei einem Festakt in Maastricht bekannt gegeben.

EPSA wird alle zwei Jahre vom European Institute of Public Administration (EIPA) mit Sitz in Maastricht ausgeschrieben und zeichnet innovative und herausragende Verwaltungsleistungen auf europäischer Ebene aus. Auf nationaler Ebene wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium des Innern unterstützt.

Die Stadt Mannheims hat es mit ihrem Projekt „CHANGE² - Wandel im Quadrat“ in Endrunde bei europäischem Wettbewerb geschafft. Die Stadt Heidenau mit dem Online-Portal Little Bird. Dritter im Bunde ist die Stadt Münster.

Change ist ein auf fünf Jahre angelegtes Reformprojekt, in dessen Zentrum ein auf Wirkungen und Ergebnisse ausgerichtetes Verwaltungshandeln steht. Der Ansatz wird kombiniert mit einem entsprechenden Finanzmanagement. Dazu der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz: „Das ist eine sehr positive Anerkennung für die Fortschritte, die wir gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den letzten Jahren erzielt haben. Unser Ziel ist es, Mannheim zu einer der modernsten Verwaltungen Deutschlands zu machen. Für uns sind gerade auch internationale Konzepte beispielgebend und Maßstab. Dass wir auch in diesem Rahmen Resonanz finden, ist bemerkenswert.“

Das Projekt der Stadt Heidenau unterstützt Eltern bei der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen und. informiert über Betreuungsangebote. Immer mehr Kommunen zeigen Interesse an dieser Lösung zur Vergabe und Verwaltung von Kinderbetreuungsangeboten - von der Unterstützung bei der Suche über die Platzvergabe bis zur Verwaltung von Verträgen und Bescheiden.

Derzeit läuft Little Bird in den sächsischen Kommunen Heidenau und Bischofswerda. Darüber hinaus wird es aktuell in Aachen implementiert. Weitere 60 Kommunen aus ganz Deutschland haben Interesse angemeldet.

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