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Bessere Breitbandförderung in strukturschwachen Regionen Entlastung der Kommunen bei eGovernment geplant

| Redakteur: Manfred Klein

Ab sofort stellen Bund und Länder im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) erweiterte Fördermöglichkeiten für den Aufbau von Breitbandnetzen in strukturschwachen Regionen zur Verfügung. Dies hat der Koordinierungsausschuss der GRW in seiner letzten Sitzung beschlossen.

Mehr Unterstützung für die Kommunen beim Breitbandaufbau versprechen Bund und Länder
Mehr Unterstützung für die Kommunen beim Breitbandaufbau versprechen Bund und Länder
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Fördermöglichkeiten wurden nicht nur erweitert – förderfähig ist die Bereitstellung von Leerrohren mit oder ohne Kabel – auch die Förderung selbst wurde vereinfacht. Der künftige Verzicht auf den Gewinnabschöpfungsmechanismus bei Projekten mit einer Förderung von bis zu 500.000 Euro wird Kommunen wirkungsvoll entlasten.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: „Die flächendeckende Breitbandgrundversorgung ist fast erreicht. Jetzt geht es darum, den Ausbau von Breitband-Hochleistungsnetzen mit mindestens 50 Megabits pro Sekunde voranzutreiben. Möglichst bald sollen solche Netze das ganze Land abdecken. Bereits bis Ende 2014 sollen Hochleistungsnetze für 75 Prozent der Haushalte verfügbar sein. Die gemeinsame Regionalförderung von Bund und Ländern wird in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung leisten.“

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