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Enterprise 2.0

Redakteur: Andreas Donner

Die Wortschöpfung »Enterprise 2.0« wurde von Andrew MacAfee, Associate Professor an der Harvard Business School, im Frühjahr 2006 geprägt. Diesem Begriff vorangegangen war allerdings

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Die Wortschöpfung »Enterprise 2.0« wurde von Andrew MacAfee, Associate Professor an der Harvard Business School, im Frühjahr 2006 geprägt. Diesem Begriff vorangegangen war allerdings das »Web 2.0«. Vom Verleger Tim O’Reilly im Jahr 2001 eigentlich als Name für eine Konferenz zu den aktuellen Entwicklungen im Internet erdacht, wird es heute allgemein für die Beschreibung des interaktiven Internets gebraucht. Dieses umfasst Technologien wie beispielsweise browserbasierte Applikationen, die niedrige Einstiegsschwellen ermöglichen, um Nutzer an Wikis oder Foren teilnehmen zu lassen. Später haben Unternehmen begonnen, diese Web-2.0-Tools für den internen Wissensaustausch zu nutzen. Als MacAfee zu diesem Thema einen Artikel mit dem Titel »Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration« veröffentlichte, wurde der Begriff Enterprise 2.0 zu einem Schlagwort.

Im November 2008 kamen die Analysten von Forrester zu dem Ergebnis, dass Unternehmen Wikis für wertvoll und Foren für solide halten, wobei letztere eher selten genutzt werden. Firmen, die den Sprung auf den Collaboration-Zug verpassen, laufen nach Meinung der Marktforscher Gefahr, dass die Mitarbeiter zu eigenen Hilfsmitteln für das Teamworking per Internet greifen und diese kaum von den IT-Verantwortlichen kontrolliert werden können.

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