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Grünes IT-Engagement zahlt sich aus Energiekosten einsparen und die Umwelt entlasten

| Autor / Redakteur: Hadi Stiel / Gerald Viola

Immer mehr Kommunikationsteilnehmer, der Einzug von bandbreitenfordernden Transfers auf den Verbindungen, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und eine steigende Bedeutung der IT in der Öffentlichen Verwaltung: Ohne energiesparende Technik explodieren die Stromkosten und das Klima leidet.

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Dr. Jörg Fischer, Leiter für Strategische Geschäftsentwicklung bei der Enterprise Market Group von Alcatel-Lucent
Dr. Jörg Fischer, Leiter für Strategische Geschäftsentwicklung bei der Enterprise Market Group von Alcatel-Lucent
( Archiv: Vogel Business Media )

Dabei stecken in Netzwerkkomponenten mit intelligentem Powermanagement, modernen Kommunikationsapplikationen zur Reduktion von Reisetätigkeiten sowie energieeffizienten IP-Telefonanlagen und IP-Telefonen für die Behörden hohe Energieeinsparungen.

Mit den Energieeinsparungen und einem reduzierten CO2-Ausstoß kann parallel das Klima entlastet werden. eGovernment Computing hat sich mit Dr. Jörg Fischer, Leiter für Strategische Geschäftsentwicklung bei der Enterprise Market Group von Alcatel-Lucent in Deutschland, über Pflichtprogramm und Kür von Green IT in der Öffentlichen Verwaltung unterhalten.

Sie sehen die Sensibilität für Green IT in der Öffentlichen Verwaltung wachsen?

Fischer: Nicht nur hier. Green IT ist mittlerweile zu einem globalen Phänomen geworden. Die Entscheider in der Öffentlichen Verwaltung und in der Privatwirtschaft achten vermehrt darauf, dass sich ihre IT-Lieferanten an grüne Vorgaben halten. Es sind übrigens nicht nur die höhere Energieeffizienz und die CO2-Entlastung des Klimas, die für eine kritische Auswahl von Kommunikationsapplikationen, Switch-Systemen, IP-Telefonanlagen und IP-Telefonen sprechen.

Eine höhere Materialeffizienz, weniger gefährliche Stoffe und eine bessere Recycling-Fähigkeit der Komponenten, Systeme und Endgeräte kommen auch der Umwelt zugute. Der wesentliche Impuls, auf Green IT umzusteigen, geht dennoch von der hohen und vor allem intelligenten Energieeffizienz neuer Produkte aus. Ihr Einsatz kann für die Entscheider und Anwender mit erheblichen Einsparungen einhergehen. Letztlich zählen für die Entscheider sowohl in der Öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft neben den wirtschaftlichen immer mehr die ökologischen Kriterien.

Können Sie die wachsende Akzeptanz einer Green IT in der Öffentlichen Verwaltung und Privatwirtschaft mit Zahlen unterlegen?

Fischer: Nach einer Studie von IDC (International Data Corporation) berücksichtigen mittlerweile über 50 Prozent der Kunden bei ihrer Produktauswahl grüne Aspekte. Ein Drittel der Kunden stuft Green IT bei der Lieferantenauswahl als „wichtig“ bis „sehr wichtig“ ein. Fast 80 Prozent der Führungskräfte gehen nach IDC von einer wachsenden Bedeutung von Green IT aus.

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