Monitoring bei den Stadtwerken Frankenthal

Energie überwachen und sichern

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Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf den Remote-Standorten wie Wasserwerk, Schwimmbad, Tiefgarage und Parkhaus. Das ­Monitoring mehrerer Netzwerke ist oft nicht mit einer einzigen Lizenz einer Monitoring-Software möglich beziehungsweise mit erheblichen Zusatzkosten verbunden. Anders bei PRTG: Die Software bietet sogenannte Remote Probes. Diese sammeln die Daten in den Zweigstellen und schicken sie an die PRTG-Hauptinstallation zur Auswertung.

Auf diese Weise kann von der Hauptstelle aus zum Beispiel die Auslastung der Switche in den Bädern und Parkbetrieben überblickt werden. PRTG stellt die gesammelten Daten zentral in einer übersichtlichen Web-Benutzeroberfläche bereit. So lassen sich aus der Ferne beispielsweise die Schrankentechnik in den Parkbetrieben, die Kassen-PCs in den Bädern oder die Serversysteme im Wasserwerk noch einfacher kontrollieren.

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Alarm

Alle PRTG-Sensoren und Remote Probes verfügen über individuell definierbare Schwellenwerte, zum Beispiel in Bezug auf die CPU-Auslastung einer IT-Komponente. Sobald diese Werte überschritten werden, schlägt der dazugehörige Sensor Alarm. Per SMS, eMail oder App wird nun eine Warnmeldung versendet. Diese empfängt der benachrichtigte Zuständige dann einfach über das Web-Interface oder von unterwegs aus über die ­iPhone-, Android- sowie Windows-Phone-Apps. Mit Hilfe dieser Plattformen stehen die Admins jederzeit und ortsunabhängig mit der Monitoring-Installation in Verbindung.

Die Alarmierungen laufen auch zentral im sogenannten Network Operations Center (NOC) zusammen. Die Überwachungseinheit in der Hauptstelle konnten die Stadtwerke durch die Implementierung der Monitoring-Lösung neu etablieren. Im NOC befindet sich ein nonstop laufendes Dashboard mit der PRTG-Web-Applikation. Dort kann das Administratorenteam Leistungsdaten rund um die Uhr einsehen.

IT-Bereiche abbilden

Die aussagekräftigen Visualisierungen der Monitoring-Daten waren für die Stadtwerke ein wichtiges Kriterium bei ihrer Entscheidung für PRTG. Prozesse und Abhängigkeiten lassen sich so schnell und problemlos definieren. Zudem ist es den Administratoren nun möglich, übersichtliche Maps und Reports für Teilbereiche zu erstellen und an Kollegen zu übermitteln. Dies führte sofort zu mehr Transparenz: Die Fachabteilungen können sich jetzt bereits einen Eindruck über ein potenzielles IT-Problem verschaffen, bevor akute ­Meldungen am zentralen Service-Desk aufschlagen. Des Weiteren ist es nun einfach, Langzeitwerte zu erheben und aktuelle mit historischen Daten zu vergleichen. Damit können entstehende Engpässe oder sich ankündigende Probleme im Voraus erkannt werden.

„PRTG hat unseren Betriebsalltag positiv verändert“, erklärt Rouven Bauhof, IT-Abteilung der Stadtwerke Frankenthal. „Früher mussten wir den zahlreichen eMails zu IT-Problemen im Service-Desk erst einmal auf den Grund gehen. Nun können wir solche Ungereimtheiten bereits im Vorfeld antizipieren und schnell beheben. In akuten Fällen unterstützt uns das effektive Benachrichtigungskonzept von PRTG. Das neu aufgebaute NOC in der Hauptstelle hat die gesamte, verteilte IT-Infrastruktur stets im Blick.“

Fazit

Die Stadtwerke Frankenthal können ihre verteilte IT-Infrastruktur jetzt zentral abbilden und überwachen. Das Administratoren-Team sieht auf dem PC oder auf dem Smartphone, was gerade im Netzwerk los ist – und wird im Ernstfall sofort alarmiert. Diese neu gewonnene Handlungsschnelligkeit, gepaart mit dem guten Gesamtüberblick, stellt die Services der Stadtwerke nachhaltig sicher: Mitarbeiter können IT-Probleme wesentlich schneller erkennen, und Kunden profitieren von zuverlässiger Energieversorgung und reibungslosem Betrieb der Bäder.

* Maximilian Schütz ist freier Journalist.

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