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IBM, Healy Hudson und Fritz & Macziol kooperieren Elektronisches Ausschreibungsverfahren als SaaS-Lösung

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Eine EU-Richtlinie sieht vor, dass bis 2010 die Abwicklung von Ausschreibungen über das Internet flächendeckend möglich sein soll. Der Hersteller IBM, der Software-Dienstleister Healy Hudson und das Systemhaus Fritz & Macziol haben sich zusammengetan, um ein elektronisches Ausschreibungsverfahren als Software as a Service (SaaS) auf den Markt zu bringen.

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Haydar Celik, Business Partner Manager für Strategic Outsourcing bei IBM
Haydar Celik, Business Partner Manager für Strategic Outsourcing bei IBM
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der Lösung »Deutsche eVergabe« können Kunden – in der Regel Behörden, Kommunen, oder Landkreise – ihre Ausschreibungen via Web-Plattform abwickeln. Interessierte Bewerber für die Projekte können Ausschreibungen und Teilnahmeanträge im Web einsehen und ihr Angebot abgeben. Der gesamte Vergabeprozess kann damit elektronisch erledigt werden und unterliegt keinen Medienbrüchen. Bei dem On-Demand-Konzept erfolgt die Zahlung über einen Preis pro Dokument.

Möglich macht dies eine Software-as-a-Service-Parnterschaft von IBM, Healy Hudson und Fritz & Macziol, die über den Zeitraum von fünf Jahre abgeschlossen wurde. Alle drei Partner gehen von einer hohen Wachstumsrate für elektronische Vergabe im Markt aus.

»Wir übernehmen den Betrieb der Server in unserem Rechenzentrum. Außerdem kümmern wir uns um die Administration der Middleware-Software«, erklärt Haydar Celik, Business Partner Manager für Strategic Outsourcing bei IBM. »So ermöglichen wir Healy Hudson, die Deutsche eVergabe als SaaS-Lösung anzubieten. Der Vorteil dieser Lösung ist die Flexibilität, die besonders für mittelständische Kunden reizvoll ist. In dem IBM-On-Demand-Modell bezahlt der Kunde die tatsächlich in Anspruch genommenen Ressourcen.« Fritz & Macziol übernimmt den Vertrieb.

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