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ePA-Anwendungstest gestartet Elektronischer Personalausweis vereinfacht eGovernment und eBusiness

| Redakteur: Gerald Viola

Ab November 2010 wird der elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Seit 1. Oktober erproben eBusiness- und eGovernment-Anbieter in einem Anwendungstest die elektronische Identitätsnachweisfunktion des neuen Ausweises in ihren Online-Services. Die Beantragung, Ausstellung und Sperrung von Ausweisen werden durch ausgewählte kommunale Behörden ab Anfang 2010 in einem Feldtest evaluiert. Die Ergebnisse beider Tests fließen noch vor dem Rollout in die laufende Projektabwicklung ein.

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Elektronischer Personalausweis: eID beim eGovernment und im Online-Shop
Elektronischer Personalausweis: eID beim eGovernment und im Online-Shop
( Foto: BMI )

An dem Test beteiligen sich 30 durch das Bundesinnenministerium ausgewählte Unternehmen. Die allgemeinen Anforderungen des Bundes an diese Unternehmen umfassen die Erstellung und die Pflege der Anwendersoftware Bürgerclient und des dazugehörigen Administrationsclients. Diese bilden die Grundlage für die Nutzung der eID-Funktion.

Auf dem IT-Gipfel der Bundeskanzlerin 2008 war die erste Implementierung eines funktionsfähigen Bürgerclients in Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern von Fujitsu wie OpenLimit vorgestellt worden. Diese Software auf dem Rechner des Nutzers gewährleistet die sichere Nutzung des Ausweises im Internet – beispielsweise beim Einkauf in Online-Shops, beim eTicketing im Personenverkehr oder bei der Beantragung eines Gewerbescheins.

Eine weitere Aufgabenstellung des Bundes an die teilnehmenden Unternehmen ist der Betrieb von Download- und Update-Servern zur Bereitstellung und Aktualisierung der Software. Die geforderte Bereitstellung der Anwendersoftware geschieht bundesweit über eine Hochverfügbarkeitstechnologie.

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