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„Überdepartementale Prozesse (ÜDP)“ in der Schweiz Elektronische Prozesse vertreiben Papier aus den Parlamenten

Redakteur: Gerald Viola

Die jüngste Sitzung des Schweizer Bundesrates war ein Meilenstein in der eGovernment-Strategie der Schweiz: Die Sitzungen wurden erstmals auf elektronischer Basis vor- und nachbereitet. Die „Überdepartementalen Prozesse (ÜDP)“ basieren auf der Fabasoft eGov-Suite, die in der Schweizerischen Bundesverwaltung eingesetzt wird.

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Schweizer Eidgenossenschaft, Bundeshaus
Schweizer Eidgenossenschaft, Bundeshaus
(Foto: Peter Mosimann)

Die Bundeskanzlei und die meisten Departemente setzen auf die einheitliche GEVER-Bund-Standardlösung von Fabasoft, die im Mandantensystem je Departement medienbruchfreie und ämterübergreifende Prozesse ermöglicht.

Basierend auf dem Auftrag des Bundesrates „Die Bundeskanzlei stellt die Abläufe von Bundesrats- und Parlamentsgeschäften bis Ende 2012 in Zusammenarbeit mit den Departementen (Generalsekretariate) und den Parlamentsdiensten auf eine durchgängige elektronische Basis um“, wurde als Teilprojekt des Programms GEVER-Bund die Einführung der überdepartementalen Prozesse beschlossen.

Ziel des Projekts war es, die komplexen Kommunikationsstrukturen auf einfache Weise in elektronischer Form zur Verfügung zu stellen. Dabei gilt es, neben Organisationsgrenzen auch System- und Lösungsgrenzen zu berücksichtigen. Die Lösung versteht sich demnach als Kommunikationsplattform, die GEVER-Systeme in der Bundesverwaltung für die Abwicklung der überdepartementalen Geschäfte integriert.

Neben der Fabasoft eGov-Suite können auch Systeme anderer Hersteller in diese Prozesse eingebunden werden sofern sie die entsprechenden Standards erfüllen.

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