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Elektromedizinische Technik in Deutschland: 5 Prozent Wachstum gelten als sicher

| Redakteur: Kathrin Schäfer

„Plattformen für die Diskussion darüber, wie die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft umgesetzt werden kann, gewinnen an Bedeutung“, sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik. Dazu gehöre auch die neue Fachmesse MT-Connect.
„Plattformen für die Diskussion darüber, wie die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft umgesetzt werden kann, gewinnen an Bedeutung“, sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik. Dazu gehöre auch die neue Fachmesse MT-Connect. (Bild: Schäfer / Devicemed)

Der Weltmarkt für elektromedizinische Technik wird 2017 und 2018 um jeweils sechs Prozent wachsen. Diese Prognose teilt der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie zur Messe-Premiere der MT-Connect in Nürnberg mit.

„Regional verläuft die Entwicklung zwar unterschiedlich, aber durchgängig positiv. Für Deutschland erwartet der ZVEI ein Wachstum von jeweils fünf Prozent in diesem und dem folgenden Jahr“, sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik. Für Amerika und Asien seien es sieben Prozent (2017) beziehungsweise acht Prozent (2018). Diese Entwicklung werde sich voraussichtlich fortsetzen – weltweit erhöhe sich durch die demografische Entwicklung die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen.

Digitalisierung verändert Gesundheitswirtschaft grundlegend

Trotz der positiven wirtschaftlichen Aussichten steht die Branche nach Einschätzung des ZVEI aber vor mehreren Herausforderungen. Hersteller müssen zum einen die hohe Innovationsgeschwindigkeit beibehalten, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Zum anderen verändern technologische Entwicklungen wie die Digitalisierung die Medizintechnik grundlegend.

„Plattformen für die Diskussion darüber, wie die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft umgesetzt werden kann, gewinnen deshalb an Bedeutung“, so Bursig. Dazu gehöre die geplante „Dialog-Plattform Digitale Gesundheit“, aber auch die neue Fachmesse MT-Connect. „Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen der Branche, die den Großteil der Unternehmen in Deutschland ausmachen, brauchen diesen Austausch.“

Durch die Digitalisierung erhöht sich auch die Aufmerksamkeit für die Cybersicherheit von Medizinprodukten. Die Hersteller von Medizintechnik reagieren hierauf und verbessern die Sicherheit der Geräte. „Um die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen zu sicherzustellen, ist es allerdings entscheidend, dass alle am Versorgungsprozess Beteiligten – Patienten, Ärzte, Betreiber, Industrie – bei diesem Thema eng zusammenarbeiten“, so Bursig.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei Devicemed.

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