Clientmanagement beim Landesverwaltungsamt

Einheitliche Struktur für Transparenz und Effizienz

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Auf dem Weg zu Windows 7

Für eine weitere positive Überraschung sorgte der in ACMP integrierte Windows-7-Report, der anzeigt, welche Systeme mit der aktuellen Version des Microsoft-Betriebssystems kompatibel sind. Auf Basis dieser Daten konnte das LVwA dann die unerwartet wenigen ungeeigneten Rechner durch moderne Hardware ersetzen und so die Voraussetzungen für eine einheitliche Betriebssystemlandschaft schaffen.

Mittlerweile hat das Landesverwaltungsamt rund 80 Prozent seiner PC-Arbeitsplätze auf das neue Betriebssystem migriert. Bis Ende 2011 wurde die gesamte Behörde auf Windows 7 umgestellt. Bei der Migration von Windows XP auf Windows 7 hilft unter anderem das ACK-Modul der ACMP-Suite bei der Installation des Betriebssystems, während die Softwareverteilung von ACMP anschließend alle zentralen Anwendungen nachinstalliert.

„Auch wenn ACMP sogar die Benutzereinstellungen migrieren könnte, haben wir uns dagegen entschieden“, führt der IT-Referent Dr. Huth aus. „Denn auch wenn unser Weg letztlich sogar der aufwendigere ist, können wir uns auf diese Weise von den Altlasten nicht mehr aktiver Anwendungen befreien.“

Bei Anruf Hilfestellung

Nach der erfolgreichen Einführung von Inventarisierung und Softwareverteilung startete Anfang Juni 2011 das nächste Modul der ACMP-Suite in die Pilotphase. Der Helpdesk ermöglicht es jetzt allen Mitarbeitern des LVwA, ihre Anliegen telefonisch, per eMail oder direkt über eine Web­oberfläche an die IT-Abteilung zu melden.

Ein praktisches Ticketing-System sorgt innerhalb der IT-Administration dann dafür, dass kein Anliegen mehr verloren gehen kann und alle Anfragen so zeitnah wie möglich bearbeitet werden. Für die schnelle und effektive Problemlösung sorgt auch die enge Integration des Helpdesks in die zentrale Inventardatenbank von ACMP.

So haben beispielsweise alle IT-Mitarbeiter mit nur einem Mausklick in einem Trouble-Ticket alle inventarisierten Hard- und Softwaredaten des betroffenen C­lients auf ihrem Bildschirm und können Fehlerursachen viel schneller diagnostizieren.

„Bereits in der Testphase des Helpdesks haben wir festgestellt, dass sich die Arbeitslast jetzt viel besser auf die IT-Mitarbeiter verteilt, die Erfassung von Problemen deutlich einfacher ist und auch die Übergabe von Fällen wesentlich klarer und strukturierter abläuft“, sagt Dr. Huth. „Zudem habe ich als Referent jetzt jederzeit Überblick über alle Vorgänge im Support und kann auch über Eskalationsmechanismen steuernd eingreifen, wenn mal etwas klemmt.“

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