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D115 soll preisgünstiger werden Einheitliche Behördennummer startet in den Regelbetrieb

| Redakteur: Manfred Klein

Die einheitliche Behördenrufnummer 115 hat den Regelbetrieb aufgenommen. Nach zweijährigem Pilotbetrieb in den Modellregionen habe sich der neue Bürgerservice bewährt und helfe, die Bürgernähe der Verwaltung zu verbessern. Inzwischen haben rund 15,3 Millionen Bürger in sieben Bundesländern mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung.

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D115 nimmt Regelbetrieb auf
D115 nimmt Regelbetrieb auf
( Archiv: Vogel Business Media )

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich erklärt zum Start des Regelbetriebs: „Die 115 ist bereits jetzt das Beispiel für eine gelungene verwaltungsübergreifende Kooperation. Nachdem die Pilotphase nun beendet ist, geht es darum, die Anstrengungen fortzuführen und die 115 als qualitativ hochwertigen Bürgerservice bundesweit zu etablieren.“

Als nächste zu bewältigende Hürden stehen nun eine bundesweite Zugriffsmöglichkeit und die Tarifpolitik der D115 an.

So sei es das vordringliche Ziel des Regelbetriebs, weitere Kommunen und Länder für die 115 zu gewinnen. Der Pilotbetrieb wurde mit 13 kreisfreien Städten und Landkreisen mit insgesamt etwa 10 Millionen Einwohnern, vier Bundesländern und 14 Bundesbehörden gestartet. Inzwischen ist der Kreis der Modellregionen stark gewachsen. Die Bundesverwaltung wird sich bis Ende des Jahres 2011 vollständig mit rund 75 Behörden und Institutionen am 115-Service beteiligen.

Ein weiterer Meilenstein im neuen Regelbetrieb soll die Anpassung der Tarife für die 115-Anrufe sein. Die Tarife werden zum Ende des Jahres 2011 voraussichtlich sinken, und auch die Integration in Flatrates wird durch eine aktuelle Verfügung der Bundesnetzagentur möglich sein. Derzeit kostet ein Anruf bei der 115 aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG 7 Cent pro Minute, die Tarife aus den Mobilfunknetzen liegen überwiegend zwischen 17 und 29 Cent pro Minute.

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