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Koordinierungsstelle für IT-Standards und Zentrum für Cyber-Abwehr nehmen Arbeit auf Einheitliche Basis für sicheres eGovernment

| Redakteur: Manfred Klein

Die bundesweiten Standards für die öffentlichen Informationstechnologie werden künftig in Bremen entwickelt. Die Koordinierungsstelle für IT-Standards von Bund und Ländern hat ihre Arbeit aufgenommen.

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Bremen kümmert sich nun um die Entwicklung bundesweiter eGovernment-Standards
Bremen kümmert sich nun um die Entwicklung bundesweiter eGovernment-Standards
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bremer Finanzsenatorin Karoline Linnert freut sich über das neue Kompetenzzentrum für Softwarefragen der Öffentlichen Verwaltung: „Unsere IT-Fachleute haben einen guten Ruf. Die Entscheidung für Bremen als Standort der Koordinierungsstelle ist ein Vertrauensbeweis.“

Sieben Fachleute sollen in der Koordinierungsstelle Vorschläge zur effizienten Datenverarbeitung austüfteln. Das Konzept sieht noch weitere Ausbaustufen vor, um das riesige Aufgabenfeld der deutschlandweiten und zunehmend auch EU-weiten IT-Standardisierung in der Öffentlichen Verwaltung zu bearbeiten. Bremens IT-Direktor Dr. Martin Hagen ist sich sicher: „Die Entwicklung gemeinsamer Standards für die Erfassung von Verwaltungsdaten ist eine lohnende Investition, sie spart bundesweit Arbeitsaufwand und Personal.“

Zeitgleich hat das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn seine Arbeit aufgenommen. Das Cyber-Abwehrzentrum ist Bestandteil der vom BMI erarbeiteten Cyber-Sicherheitsstrategie. Seine Aufgabe ist es, IT-Sicherheitsvorfälle schnell und umfassend zu bewerten und abgestimmte Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Dazu werden unter anderem Informationen über Schwachstellen in IT-Produkten ausgetauscht sowie IT-Vorfälle, Verwundbarkeiten und Angriffsformen analysiert.

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