Workflowoptimierung bei den Michels Kliniken

Einführung elektronischer orthopädischer Behandlungspfade

05.11.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Die Brandenburg Klinik Bernau bei Berlin gehört zu den Michels Kliniken
Die Brandenburg Klinik Bernau bei Berlin gehört zu den Michels Kliniken

LMZ Soft AG

Das mittelständische Softwareunternehmen aus Saalfeld entwickelt und realisiert bereits seit 1993 kundenspezifische Softwarelösungen im Bereich des klinischen Gesundheitswesens. Aktuell stellen 30 Mitarbeiter fundiertes Know-how auf dem Gebiet der Softwareentwicklung und der Abbildung von Geschäftsprozessen in Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken, Bäder- und Mischbetrieben zur Verfügung.

Mit Kim System XP etablierte LMZ Soft eine der umfassendsten Softwarelösungen auf dem Markt. Durch den modularen Aufbau dieser Klinik-Software reagieren Nutzer jederzeit auf veränderte Marktsituationen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Leistung von LMZ umfasst die Konzeption, Planung und Durchführung kundenspezifischer Projekte, die Einweisung und Schulung von Mitarbeitern sowie die weiterführende Betreuung und Wartung über Hotline und Fernwartung. Gegenwärtig betreut LMZ Soft mehr als 150 Kunden aus dem medizinischen Bereich.

Ausgangslage

Mit den bis 1999 genutzten Systemen, unter anderem Matthes und Partner sowie Arztbriefschreibung der Firma ASPI, produzierte der Geschäftsablauf im Bereich der orthopädischen Behandlungskonzepte in den Michels Kliniken enorm viel gedruckte Dokumente und war wenig flexibel. Deshalb entschloss sich die Geschäftsführung zum Wechsel auf die schon eingesetzte Klinikmanagementsoftware.

Kim System XP funktioniert nach einem einfachen „Baukastenprinzip“ und deckt den gesamten Geschäftsprozess ab: Einzelne Module unterstützen Management und medizinisches Personal gleichermaßen. Als „Zentralgehirn“ des Krankenhauses fließen in dem System alle Fäden zusammen.

Ziel des Einsatzes der neuen Module war die Erstellung papierloser elektronischer Verordnungen sowie die automatische Generierung ärztlicher Entlassungsberichte. Gleichzeitig sollte damit eine Verkürzung der Laufzeit des Entlassungsberichtes und die damit verbundene Erhöhung der Liquidität der Klinik erfolgen. Die Einführung der elektronischen Patientenakte MIC stellte die Entwickler vor große Herausforderungen, mussten Daten eingepflegt werden und die Umstellung ohne Datenverlust und Ausfall erfolgen. Weiterhin sollte eine detaillierte Dokumentation aller erbrachten Leistungen am Patienten leicht zu erstellen und nachzuverfolgen sein.

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