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Unerwünschte Massenmails verschlingen Zeit und Ressourcen Eine Million Mails im Monat, davon 99 Prozent Spam

| Redakteur: Gerald Viola

Medikamente, Investmentangebote oder Kettenbriefe – je weiter eine eMail-Adresse verbreitet ist, desto mehr steigt der Anteil an Spam im Posteingang. Für Unternehmen und ihre Mitarbeiter bedeuten solche nutzlosen Mitteilungen selbst mit Filter eine hohe Belastung: Wer den Spam-Ordner unbesehen löscht, verliert womöglich wichtige eMails. Wer den Filter zu tolerant einstellt, hat mit einem überfüllten Postfach zu kämpfen.

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Sinnlose Mitteilungen belegen Ressourcen und verschlingen Zeit (Quelle: Rainer Sturm, pixelio.de)
Sinnlose Mitteilungen belegen Ressourcen und verschlingen Zeit (Quelle: Rainer Sturm, pixelio.de)
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) sind mittlerweile 99 Prozent der eingehenden eMails sinnloser Spam. Um dieser Flut Herr zu werden und gleichzeitig eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen, nutzt das Unternehmen jetzt den Managed Mail Security Service der Dunkel GmbH, der Spam bereits vor dem Mailserver des RMV abweist. Gleichzeitig werden die eMail-Absender über die verweigerte Zustellung informiert und können im Falle einer wichtigen Mail mit dem Empfänger Kontakt aufnehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nachricht zu Unrecht abgelehnt wird, liegt allerdings dank der Kombination verschiedener Analysewerkzeuge unter 0,0001 Prozent.

Streckennetze planen, Linien ausschreiben, Tarifsysteme entwickeln und Kunden informieren – als umfassender Dienstleister organisiert der RMV den öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Rhein-Main und verbindet dabei 153 Verkehrsunternehmen. Entsprechend hoch ist das Mailaufkommen bei den rund hundert Mitarbeitern in der Verwaltung: „2009 lag die Gesamtzahl der eMails bei etwa sechs Millionen“, berichtet Michael Redmann, Leiter der Abteilung Informationstechnologie beim RMV. „Und diese Zahl ist seither noch gewachsen. Inzwischen bewegt sich der eMail-Eingang pro Monat im einstelligen Millionenbereich.“ 99 Prozent davon sind allerdings Spam. Grund dafür ist die weite Verbreitung der eMail-Adressen des RMV.

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