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Landkreis Friesland

Eine Linux-Strategie zieht Kreise

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Wahlfreiheit der Anwendungen

Ab diesem Zeitpunkt konnten die Anwender für eineinhalb Jahre wahlweise mit Word und Excel oder mit OpenOffice arbeiten. In einem ersten Schritt erhielten 30 freiwillige Mitarbeiter eine umfangreiche Schulung. Das erwies sich als glücklicher Schritt, denn diese Anwender halfen als Moderatoren ihren Kollegen – und sie gaben der IT-Abteilung wertvolle Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten. Das änderte die anfängliche Zurückhaltung der Angestellten in ein großes Interesse an den angebotenen Schulungen für OpenOffice und andere Open-Source-Anwendungen. Bisher sind 250 User geschult. Allen interessierten Anwendern wurden Informationen für den kostenfreien Download von quelloffenen Programmen für Windows oder Linux zur Verfügung gestellt, um diese Umgebungen auch auf den Privat-PCs ausprobieren zu können.

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Als die Verwaltungsabteilungen ihre Schulungen absolviert hatten, wurden dort die Clients auf Univention Corporate Desktop (UCD) mit der Linux-Benutzeroberfläche KDE umgestellt. Ihre Standardanwendungen OpenOffice, den Browser Firefox, die Planungssoftware Ganttproject, den Groupware- und eMail-Client Kontact beziehen diese PCs von den UCS-Servern.

Inzwischen sind 190 Linuxdesktops UCD mit Unterstützung von Win2003 für die Fachanwendungen im Einsatz. Dazu kommen 90 Thin Clients mit eigener Flash-Karte mit Win2003 MS Office und den Fachanwendungen. Allerdings haben diese Thin Clients den Nachteil, dass sie zu einer hohen Arbeitsbelastung der Window-Terminal-Server führen.

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