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Landkreis Friesland

Eine Linux-Strategie zieht Kreise

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Migration begann 2004 in mehreren Phasen

Nach einer erfolglosen Testphase mit einer Open-Source-Lösung eines großen, internationalen Software-Anbieter überzeugte der Bremer Enterprise-Linux-Hersteller Univention die Administratoren. Dafür sprachen mehrere Gründe: Die auf der Linux-Variante Debian basierende Lösung ermöglicht eine einfache und regelbasierende Administration unterschiedlicher Systemumgebungen unter einem Hut. Der Verzeichnisdienst OpenLDAP sorgt weiter für Offenheit und Flexibilität. Auf der Client-Seite lassen sich unterschiedliche Windows- und Linux-Desktops integrieren.

Noch 2004 begann die in Phasen gegliederte konkrete Migration. Zunächst wurden die Fachanwendungen auf Windows-Terminal-Server-2003 umgezogen. Jeder Server bedient heute 15 bis 20 User. Innerhalb von nur zwei Tagen stellte die IT-Abteilung im Dezember des gleichen Jahres die Domänenverwaltung – das umfasst die File- und Print-Services, die Benutzerverwaltung und die Authentifizierung – von Windows NT auf „Univention Corporate Server“ (UCS) mit dessen Komponente „Services for Windows“ um. Im Februar 2005 wurde der Windows-Domain-Controller abgeschaltet. Einen Monat später ging es daran, alte Desktops mit PXE-Karten zu Thin Clients umzubauen. Diese PCs booten nun nicht mehr von ihren lokalen Festplatten, sondern über das Netzwerk vom Server. Dabei griffen sie zunächst nur auf Windows-Terminal-Server zu.

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