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Open Source in Behörden Eine Kultur der Innovation schaffen

Die öffentliche Verwaltung muss ihre Services modernisieren, um schneller auf Veränderungen reagieren und den Erwartungen von Bürgern, Unternehmen und anderen Stakeholdern gerecht werden zu können. Mit Open-Source-Prinzipien können Organisationen Innovationen vorantreiben und gleichzeitig Risiken reduzieren. Eine offene Unternehmenskultur schafft die Grundlage dafür.

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Christof Orth, Senior Manager Sales Government, Health Care, Education and Research bei Red Hat
Christof Orth, Senior Manager Sales Government, Health Care, Education and Research bei Red Hat
(© Red Hat)

Auf dem Weg zu einer modernen öffentlichen Verwaltung braucht es eine Software, die offene Standards verwendet und gemeinschaftlich unter einer Open-Source-Lizenz entwickelt wird. Mit jedem neuen Einsatzszenario unterzieht sich ein offener Source Code dabei automatisch einem Review: Fehler fallen so schneller auf und können genauso schnell behoben werden. Das beschleunigt Innovationszyklen und stellt eine konstante Optimierung sicher. Im Gegensatz zu proprietären Systemen muss die Verwaltung bei Open-Source-Lösungen auch nicht auf Updates und neue Versionen warten. Sie kann auf jeden Dienstleister zurückgreifen, der für sie die gewünschten Funktionen und Features realisiert. Gleichzeitig werden Lasten und Risiken für die öffentliche Hand als IT-Betreiber reduziert.

Mittlerweile geht bei Behörden und allen anderen Einrichtungen der öffentlichen Hand das Bestreben klar in Richtung Open Source. Der Einsatz von frei zugänglichen Lösungen bringt nicht nur einige Vorteile mit sich, er ist auch politisch gewollt. Gerade der Bund möchte die Abhängigkeit von den traditionellen Anbietern verringern.

Raum für Innovation in der Verwaltung schaffen

Innovationen leben aber nicht nur von Open-Source-Angeboten, sondern auch von einer offenen Kultur in Unternehmen und Behörden. Dominieren allerdings feste Abläufe, Abteilungsdenken und hierarchische Führungsstile die Kultur, stehen die Verantwortlichen bei der Realisierung neuer Projekte auf verlorenem Posten. Deshalb sind auch im Behördenumfeld die klassischen Open-Source-Prinzipien Zusammenarbeit, Offenheit, Transparenz, Inklusivität und Vertrauen entscheidend.

Das Ziel einer offenen Unternehmenskultur ist es, eine agile Organisation mit flachen Hierarchien zu schaffen. Die Mitarbeitenden schließen sich über Teams, Arbeitskreise und Projektgruppen hinweg zusammen und können experimentieren. Diese Freiheit fördert die Innovationskraft erheblich. Gleichzeitig ist der Blick über den Tellerrand explizit erwünscht: Wer mehr innovieren möchte, muss Bestehendes hinterfragen und neue, auf den ersten Blick verrückte Ideen zulassen. Dazu braucht es eine Kultur, in der Andersdenken und konstruktive Kritik erlaubt sind und sogar gefördert werden. Werden Ideen nicht von oben abgeschmettert – man spricht hier von Meritokratie –, haben Menschen viel eher den Mut, sie anzusprechen.

WHO treibt Innovationen mit Hilfe des Open Innovation Lab voran

Fakt ist, Open Source und Open Culture hängen eng zusammen. In seinen Open Innovation Labs unterstützt Red Hat deshalb Organisationen bei der Integration von Mitarbeitern, Praktiken und Technologien, um so eine agilere Entwicklung von Produkten zu ermöglichen und interne Herausforderungen schneller zu lösen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beispielsweise wollte eine Online-Lernplattform entwickeln, auf der wertvolle Gesundheitsdaten in hochwertige Bildungsressourcen verwandelt werden. Gemeinsam mit den Experten des Open Innovation Lab hat die WHO im Rahmen eines achtwöchigen virtuellen Workshops die Learning Experience Platform (LXP) entwickelt. Diese skalierbare DevOps-Plattform hilft bei Management, Codeanalyse und Datenvisualisierung, ermöglicht einen schnelleren Zugang zu relevantem Wissen und reduziert Fehlinformationen. Die WHO ist damit in der Lage, die Gesundheitschancen der Menschen weltweit zu verbessern.

Verwaltungen, die bereits Open-Source-Lösungen nutzen und in Communities mitarbeiten, verfügen über einen klaren Startvorteil: Sie werden eine digitale Souveränität früher erreichen als andere.

Der Autor: Christof Orth, Senior Manager Sales Government, Health Care, Education and Research bei Red Hat

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