Transparenzzentrum für Behörden Einblick in die Quellcodes von Microsoft

Redakteur: Susanne Ehneß

Microsoft hat ein zweites Transparenzzentrum eröffnet, diesmal in Europa. Nun wird auch in Brüssel Regierungskunden ermöglicht, die Quellcodes des Software-Giganten hinsichtlich Integrität und etwaiger „backdoors“ zu überprüfen.

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Das Transparenzzentrum in Brüssel will Vertrauen wiederherstellen
Das Transparenzzentrum in Brüssel will Vertrauen wiederherstellen
(Bild: Microsoft)

Seit einem Jahr betreibt Microsoft ein Transparenzzentrum auf dem Firmengelände in Redmond. „Regierungsvertreter können hier den Quellcode unserer Software einsehen und sich davon überzeugen, dass in unseren Produkten keine Hintertüren eingebaut sind, die einen Zugriff auf Daten unserer Kunden ermöglichen könnten“, erklärte damals Marianne Janik, Senior Director Public Sector. Zuvor war es Behörden nur auf Anfrage möglich, einen Blick auf den Source Code zu werfen.

Bereits bei der Eröffnung in Redmond im Juli 2014 kündigte Microsoft an, weitere solcher Zentren in Betrieb zu nehmen. Nun wurde das „Transparency Center“ in Brüssel eingeweiht. Und weitere Standorte sollen folgen.

Der Standort in Brüssel ist laut Matt Thomlinson, Vice President of Security bei Microsoft, als Anlaufstelle für Behörden aus Europa, Mittlerem Osten und Afrika gedacht.

Die Transparenzzentren sind Teil des 2003 ins Leben gerufenen „Government Security Program“.

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