eGovernment & Dokumentenmanagement

Ein Switch, der zwei Welten zusammenbringt

| Redakteur: Gerald Viola

An jedem der acht LBB-Standorte werden zwei Terabyte Daten vorgehalten
An jedem der acht LBB-Standorte werden zwei Terabyte Daten vorgehalten (Foto Kristina Schäfer, Mainz)

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Bau­betreu­ung Rheinland-Pfalz hat Speichernetz­werke auf­ge­baut. An der Nahtstelle zum IP-Netzwerk sorgen hierbei Cisco-Nexus-5000-Switches für nachhaltige Kostenreduktion, vereinfachtes Management und höhere Energieeffizienz – eine solide Basis für die geplante Servervirtualisierung.

Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) ist der zentrale Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Zu seinen Aufgaben gehören die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien ebenso wie die Betreuung von Bauprojekten des Landes, des Bundes und anderer Träger.

Die Datenflut steigt unaufhaltsam

Dabei sind enorme Datenmengen im Spiel: An jedem der acht LBB-Standorte werden zwei Terabyte vorgehalten. Dieses Volumen nimmt in rasantem Tempo zu und wird sich in Zukunft jedes Jahr voraussichtlich verdoppeln.

Getrieben wird dieser exorbitante Anstieg vor allem durch den vermehrten Einsatz innovativer IT-Anwendungen wie CAD-Systeme zur Bearbeitung digitaler Bau- und Konstruktionspläne. Aber auch Oracl­e-Datenbanken und Ariba-Systeme haben einen gehörigen Anteil am Anstieg der Datenflut.

Bisher wurden LBB-Daten an jedem Standort separat gespeichert, wobei die Festplattensysteme direkt an die Server angeschlossen waren. Ein effizientes Speichermanagement von zentraler Stelle aus war folglich ebenso wenig möglich wie die standortübergreifende Automatisierung von Backup-Prozessen.

Beides jedoch wurde notwendig zur Umsetzung wichtiger Zukunftsziele. Der Landesbetrieb will langfristig beispielsweise ein unternehmensweites Dokumentenmanagementsystem (DMS) etablieren, um den Zugriff auf Informationen für Mitarbeiter zu vereinfachen.

Die Verantwortlichen versprechen sich davon höhere Produktivität und beschleunigte Entscheidungsprozesse. Zudem werden Fehlerquellen eliminiert, weil Redundanz und Inkonsistenz aus den Datenbeständen weitgehend verschwinden.

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