Vertragsunterzeichnung Geobasisdaten in Bayern

Ein Schub für die Arbeit mit kommunalen Geobasisdaten

| Redakteur: Manfred Klein

Dr. Uwe Brandl, Bayern-CIO Franz Josef Pschier und OB Ulrich Maly bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: Bayerisches Finanzministerium)
Dr. Uwe Brandl, Bayern-CIO Franz Josef Pschier und OB Ulrich Maly bei der Vertragsunterzeichnung (Foto: Bayerisches Finanzministerium)

Nun können auch Gemeinden und Städte die Geobasisdaten der Bayerischen Vermessungsverwaltung nutzen. Der Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl, der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Dr. Ulrich Maly, sowie der Finanzstaatssekretär und CIO des Freistaats, Franz Josef Pschierer, haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Generalvereinbarung ermöglicht den bayerischen Kommunen die Nutzung aller für die tägliche Verwaltungsarbeit nötigen Geobasisdaten. Über Online-Dienste können die Kommunen rund um die Uhr tagesaktuelle Daten abrufen. Bei den Daten des Liegenschaftskatasters wird der Übergang auf das neue bundeseinheitliche ALKIS-Format lizenzrechtlich geregelt. Eigenbetriebe, kommunale Zweckverbände und Kommunalunternehmen des öffentlichen Rechts sind in die Generalvereinbarung eingeschlossen.

eGovernment Computing sprach mit den beiden Oberbürgermeistern Brandl und Maly über die Auswirkungen des Vertrags.

Herr Brandl, Herr Maly, welche Vorteile versprechen Sie sich für die bayerischen Kommunen von der Vertragsunterzeichnung?

Brandl: Wir versprechen uns einen Schub für die praxisorientierte Anwendung des Geodatenpotenzials und erhoffen uns verstärkte interkommunale Kooperationen mit den Landkreisen zum gegenseitigen Nutzen der Kommunen, des Freistaats, der Wirtschaft und nicht zuletzt auch der Bürgerinnen und Bürger.

Maly: Etwa 80 Prozent aller Verwaltungsvorgänge und –entscheidungen bei den Kommunen haben einen Raumbezug.

Geodaten sind deshalb eine sehr wichtige Informationsquelle für die Arbeit in den Rathäusern. Neben den Geofachdaten der Kommunen spielen dabei die Geobasisdaten der Bayerischen Vermessungsverwaltung eine zentrale Rolle. Durch die nun unterzeichnete Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern können die Städte und Gemeinden diese Daten künftig umfassend nutzen.

Dies kommt der Verwaltungsarbeit und damit letztendlich auch der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern zugute. Durch die Nutzung von Geodaten wird auch die Transparenz der Verwaltungsarbeit erhöht.

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