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eGovernment Summit 2009 „Ein fester Platz im Terminkalender“

| Redakteur: Manfred Klein

Die Wirtschaftskrise hat es noch einmal deutlich gemacht: eGovernment ist zu einem wesentlichen Standortfaktor im internationalen Wettbewerb geworden. Der am 12. und 13. November auf dem Bonner Petersberg stattfindende eGovernment Summit der eGovernment Computing wird sich daher in besonderer Weise mit diesem Themenfeld beschäftigen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Dabei wird der eGovernment Summit IT-Strategien als Antwort auf die aktuelle Wirtschaftslage ebenso thematisieren, wie die Frage nach den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Strukturen und Prozesse der Verwaltung. Welchen Stellenwert eGovernment in diesem Zusammenhang inzwischen einnimmt, zeigen die verschiedenen Einschätzungen der Teilnehmer zu diesem Thema.

Dr. Bernhard Beus, IT-Beauftragter der Bundesregierung, auf die Frage, vor welchen Herausforderungen eGovernment in den kommenden Jahren stehe: „Wir haben in den letzten Jahren in Bund, Ländern und Kommunen beim eGovernment deutlich zugelegt. Jetzt müssen wir das verwaltungsebenenübergreifende eGovernment in Deutschland durchgängig realisieren. Das ist von großer Bedeutung, weil wir damit auch die Servicequalität der Öffentlichen Verwaltung verbessern. Das kommt der Bevölkerung zugute und trägt dazu bei, die Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort zu verbessern. Es geht also um Komfort, aber auch um Kosteneinsparungen. Zudem steigen mit den technischen Möglichkeiten die Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer insbesondere aus der Wirtschaft an unseren Verwaltungsdienstleistungen. Gleichzeitig steigen auch die Gefahren, denen sie im virtuellen Raum ausgesetzt sind. Neben den technischen Fragen sind daher auch Themen wie Vertrauen, Datenschutz, Sicherheit, Transparenz und Partizipation von großer Wichtigkeit.“

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Für Franz Josef Pschierer, CIO in Bayern, ist das Thema Sicherheit ebenfalls von zentraler Bedeutung: „eGovernment hat beim Bund, in den Ländern und in den Kommunen bereits einen erfreulichen Entwicklungsstand erreicht. Diesen gilt es in den nächsten Jahren entschieden weiter auszubauen. Um die Nutzerzahlen bei Bürgern und Wirtschaft zu steigern, muss meines Erachtens unbedingt das Vertrauen der Anwender in die eGovernment-Anwendungen gestärkt werden. Dies wird aber nur gelingen, wenn der Schutz der personenbezogenen Daten durch IT-Sicherheit absolut gewährleistet wird.“

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