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Moderner Staat nutzt IT für Bürgerfreundlichkeit und Effizienz eGovernment wird zur Basis eines Open Government

| Redakteur: Manfred Klein

eGovernment gewinnt weltweit bei Regierungen, Behörden, Verwaltung und anderen Körperschaften der Öffentlichen Hand an Bedeutung, so das Ergebnis einer Studie der Deloitte-Unternehmensberatung. Dabei kann sich Deutschland in einigen Bereichen auch international behaupten.

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Bei der technischen Infrastruktur, etwa bei Breitband, liegt Deutschland gut im Rennen
Bei der technischen Infrastruktur, etwa bei Breitband, liegt Deutschland gut im Rennen
( Archiv: Vogel Business Media )

Als Gründe für die zunehmende Bedeutung nennt die Studie folgende Gründe: eGovernment bietet nicht nur mehr Effizienz, sondern gibt den Regierungen und Verwaltungen auch erweiterte Dialogmöglichkeiten mit den Bürgern an die Hand. Der Gedanke, der dahintersteckt, ist die Idee eines Open Government, also einer für den Bürger transparenten Exekutive und Verwaltung. Dabei müsse aber ein effektiver Datenschutz für das notwendige Vertrauen zwischen Bürger und Behörde sorgen. Generell müssten die Staaten technologisch aufrüsten, denn es werde mehr denn je darauf ankommen, die IT-Infrastruktur auszubauen, um so wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgaben besser zu verzahnen und zu erfüllen.

„Die technischen und strukturellen Voraussetzungen hierzulande sind gut. Was wir jetzt brauchen, ist eine Internetpolitik aus einem Guss. Sie muss vor allem einen angemessenen Datenschutz sicherstellen - denn der ist die Grundlage eines jeden eGovernments. Vertrauen ist ein hohes Gut, das jeden Schutz verdient. Das bedeutet, dass Behörden und Regierungsstellen auch ihre eigenen Daten entsprechend verlässlich schützen müssen“, so Thomas Northoff von Deloitte.

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