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Freistaat Sachsen eGovernment wechselt ins Justizministerium

| Redakteur: Manfred Klein

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa hat die Aufgabe der Staatsmodernisierung vom Innenministerium übernommen.

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Jürgen Martens sieht Verwaltungsmodernisierung und IT als Ideengeber
Jürgen Martens sieht Verwaltungsmodernisierung und IT als Ideengeber
( Archiv: Vogel Business Media )

Sachsen will eine der modernsten Verwaltungen in Deutschland aufbauen. Zentral für die gesamte Landesverwaltung beschäftigt sich das Justiz- und Europaministerium fortan mit der Einführung und dem Ausbau von Informationstechniken sowie der Schaffung organisatorischer Grundlagen für die Einführung zeitgemäßer Verwaltungsprozesse. Staatliche Zuständigkeiten sollen überschaubarer und transparenter gestaltet, Verwaltungsstrukturen gestrafft sowie die Effizienz und Effektivität des Verwaltungshandelns erhöht werden.

Justiz- und Europaminister Dr. Jürgen Martens erklärte dazu: „Wir wollen einen starken Staat – aber er soll sich auf seine wesentlichen Aufgaben konzentrieren. Mit dem Auslaufen der Zahlungen aus dem Solidarpakt Ende 2019 steht Sachsen vor großen Herausforderungen. Wir können die Erfüllung wichtiger Aufgaben eines modernen Sozialstaates nur dann langfristig sichern, wenn wir den Staat von überflüssigen Tätigkeiten befreien. Im Rahmen der Staatsmodernisierung unterziehen wir den Freistaat einer umfassenden Überprüfung. Unser Ziel ist es, Sachsen bis Ende 2019 finanziell auf eigene Beine zu stellen. Dazu müssen wir in den nächsten zehn Jahren alle Verwaltungsstrukturen zukunftsfähig und leistungsstark machen.“ Der dem Staatsministerium der Justiz und für Europa zugeschlagene Bereich Verwaltungsmodernisierung und IT soll in diesem Reformprozess als Ideengeber und Motor dienen.

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