Saarland

eGovernment-Vorhaben sollen Konjunktur ankurbeln

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Terminals sollen Energiekosten senken

„Wenn wir unsere Strategie fortsetzen und statt zehn alter Server einen leistungsfähigen neuen einsetzen, kann bei gleicher Rechenleistung der Energiebedarf und damit auch der CO2-Verbrauch halbiert werden. Einfache Arbeitsplatzrechner können durch sogenannte Terminals ersetzt werden. Damit lassen sich rund 40 Prozent der Energiekosten einsparen. Wir rechnen mit Energiesparpotenzialen von 100.000 Euro pro Jahr“, so Staatssekretär Ege weiter. Nach internen Berechnungen verbrauchen zehn Server durchschnittlich 12.685 KW Strom pro Jahr im notwendigen Dauerbetrieb. Die volle Rechenleistung und werde aber nur zu etwa 15 Prozent der Zeit abgerufen.

Das Rechenzentrum der Landesverwaltung (ZDV) beschafft schon seit geraumer Zeit nur noch energieeffiziente Produkte. Auch in den Ministerien und Landesämtern sollen künftig nur noch sparsame PCs und Geräte wir Drucker, Flachbildschirme und Scanner angeschafft werden. Bis alle Altgeräte ausgetauscht sind, werden noch drei Jahre vergehen. Noch verwertbare Altgeräte werden gemeinnützigen Projekten wie „Zukunft schenken“ oder „Schlaumäuse“ in Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt, der Rest umweltverträglich entsorgt.

Fazit

Staatssekretär Ege zeigt sich zuversichtlich, dass die geplanten Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität des Saarlands beitragen können: „Die Gegenstrategie zur aktuellen Wirtschaftslage erfordert gezieltes Handeln. Mit den eGovernment-Investitionen im Konjunkturpakt Saar geben wir Unternehmen mit eGovernment-Bezug die Chance, ihr Leistungsangebot zu präsentieren und ihre Innovationskraft zu zeigen. Und verbessern unsere Verwaltung“.

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