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News eGovernment vor dem Durchbruch?

| Redakteur: Gerald Viola

Die IT-Budgets im öffentlichen Sektor steigen langsam aber stetig, und auch die Investitionen in Software und IT-Services weisen ein positives Wachstum auf, so das Ergebnis einer Studie

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Die IT-Budgets im öffentlichen Sektor steigen langsam aber stetig, und auch die Investitionen in Software und IT-Services weisen ein positives Wachstum auf, so das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Pierre Audoin Consultants. So sind die IT-Budgets der Bundesländer in diesem Jahr um rund 3 Prozent steigen, weisen die Ausgaben für externe IT-Dienstleistungen mit rund 8 Prozent ein deutlicheres Wachstum auf. Dies liege unter anderem daran, dass öffentliche Einrichtungen zunehmend mehr Leistungen nach außen vergeben. Dennoch ist das Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants AC nicht davon überzeugt, dass dieses Wachstum für die Anforderungen an die IT im öffentlichen Sektor ausreicht. So sieht die Analystin Kerstin Dirtheuer beim bisherigen Angebot der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland noch großen Nachholbedarf. Dennoch zeichnen sich nach Meinung der Autoren erste Fortschritte im eGovernment ab. So seien 2007 mit dem Digitalen Bildarchiv, eVergabe 3.3 und dem eAntrag erstmals drei der 25 Projekte der Initiative eGovernment 2.0 des Bundes umgesetzt worden. Insgesamt sieht das Beratungshaus ein hohes Potenzial für die Wirtschaft, sollte die eGovernment-Initiative weiterhin erfolgreich wachsen. Dabei könnten auch für Unternehmen positive Effekte durch Kostensenkungen sowie Produktivitäts- und Umsatzsteigerungen entstehen.

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