ISPRAT veröffentlicht Leitlinien zur IT-Governance

eGovernment-Studie für starke CIOs und gute IT-Steuerung

19.03.2011 | Redakteur: Gerald Viola

ISPRAT-Leitlinien gibt‘s bei isprat.net
ISPRAT-Leitlinien gibt‘s bei isprat.net

ISPRAT empfiehlt, die 2011 stattfindenden Wahlen als Möglichkeit und Zeitpunkt zu nutzen, um die Rolle der Informationstechnik (IT) im Öffentlichen Sektor zu stärken. Dazu braucht die Verwaltung starke CIOs. Wie IT-Governance im Föderalismus optimal gestaltet werden kann, zeigt die aktuelle ISPRAT-Studie „Evolution des Public Information Management“.

Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen finden darin gute Beispiele und zehn Leitlinien, wie Amt und Aufgaben von CIOs optimal gestaltet werden können.

Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von ISPRAT: „IT ist ein geschäftskritischer Faktor. Das gilt auch für die IT der Verwaltung. Trends aus der Privatwirtschaft wie Vernetzung, Zentralisierung und Konsolidierung treffen auch den von Finanznot gebeutelten staatlichen Sektor. Er muss darauf reagieren und sich mit seiner IT stark aufstellen, um handlungsfähig zu bleiben. IT braucht starke, politisch verankerte CIOs und ist Chefsache.

Das muss sich in Politik und Verwaltung noch weiter durchsetzen. Mit der Studie möchte ISPRAT einen Beitrag zur optimalen Gestaltung der Verwaltungs-IT leisten.“ Prof. Dr. Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München: „Wir zeigen, dass ein föderaler Aufbau der Verwaltung einer Zentralisierung von IT-Governance nicht widerspricht.

Ziel der Leitlinien ist, eine Governance-Struktur zur etablieren, die der Notwendigkeit zur IT-Zentralisierung Rechnung trägt, beispielsweise durch zentrale IT-Dienstleister wie Shared Service Center. Die Leitlinien berücksichtigen aber auch die fachliche Ausrichtung der IT und das Ressortprinzip.“

Die Autoren der vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der TU München durchgeführten Studie sind: Andreas Roland Schwertsik, Dr. Petra Wolf und Prof. Dr. Helmut Krcmar.

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