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Bayern-CIO verleiht eGovernment-Preis eGovernment-Löwen für Baubehörde, Landratsamt und Umweltministerium

| Redakteur: Manfred Klein

„Innovativ – zukunftsweisend – praktisch bewährt“ – die Bayerische Staatsregierung hat zum zweiten Mal jene eGovernment-Verfahren mit dem Bayerischen eGovernment-Löwen geehrt, die spürbare Vorteile und Erleichterungen für Bürger, Unternehmen und Verwaltung bringen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die oberste Baubehörde des Freistaats, das Landratsamt Mühldorf und das Umweltministerium.

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Bayern zeichnet innovative Anwendungen mit dem eGovernment-Löwen aus
Bayern zeichnet innovative Anwendungen mit dem eGovernment-Löwen aus
( Archiv: Vogel Business Media )

Als beste strategische Lösung zeichnete der IT-Beauftragte der Staatsregierung, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, das Projekt zur elektronischen Vergabe der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern aus.

„Die elektronische Vergabeplattform der Staatsbauverwaltung bietet sowohl den Unternehmen als auch den Vergabestellen entscheidende Vorteile und Arbeitserleichterungen und optimiert insgesamt den Vergabeprozess bei Bauvorhaben“, begründete Pschierer die Entscheidung der Jury.

Das Projekt der Staatsbauverwaltung ist bereits im Produktiveinsatz erfolgreich. Im Jahr 2010 wurden von rund drei Milliarden Euro Bauvolumen bereits mehr als die Hälfte elektronisch über die Vergabeplattform angeboten und vergeben. Bis zum März dieses Jahres waren bereits 45.000 elektronische Angebote auf ihr eingegangen.

Den zweiten Preis erhielt das Landratsamt Mühldorf mit seinem „Workflow Führerschein Online“ für die integrierte elektronische Antragstellung und -bearbeitung einer Fahrerlaubnis durch alle beteiligten Stellen.

Der dritte Preis wurde dem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit für den „Energie-Atlas Bayern“ verliehen, der Bürgern, Kommunen und Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich im Internet umfassend über die natürlichen Potenziale für eine umweltverträgliche Energieerzeugung zu informieren.

Alle staatlichen und kommunalen Behörden waren aufgerufen, besonders innovative und in der Verwaltungspraxis bewährte Lösungen einzusenden. Aus den Einsendungen wählte eine Fachjury hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung drei zukunftsweisende Lösungen aus.

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