Von Best Practice bis Open Government Data

eGovernment in Österreich: Tue Gutes und rede drüber!

| Redakteur: Gerald Viola

In der Kategorie „m-Tourism & Culture“ hat die Wiener App Tripwolf das Rennen gemacht. Der mobile Reiseführer bietet Stadtpläne und Tipps aus hunderten Ländern und Städten der Welt zum Download aufs Handy an. Roaming-Gebühren fallen bei der mobilen App im Ausland nicht an, weil die Karten direkt am Mobiltelefon gespeichert werden können.

In der Kategorie „m-Learning & Education“ hat sich die mobile Lernsoftware Knowledge Pulse durchgesetzt. Die App ermöglicht Smartphone-Besitzern, Lerninhalte in kleinen Einheiten abzuarbeiten. In frei definierbaren Abständen tauchen am Handydisplay mehrmals täglich Fragen auf, die von den Lernenden beantwortet werden. Einsatz findet die App bereits in betrieblichen Schulungen und als Vokabeltrainer.

In Deutschland kann man von so viel Unterstützung nur träumen

Während also Österreich massiv im eigenen Land bei den eigenen Bürgern fortwährend eGovernment-Marketing betreibt, kann man im Bundesinnenministerium davon nur träumen. Bei vielen Politikern und auch bei Bürgern, vermutet man eher Geldverschwendung, als Verwaltungsvereinfachung. Beispiel neuer Personalausweis.

Heute beklagen Politik und Verwaltung die fehlenden Anwendungen für den elektronischen Personalausweis. Als es um seine Einführung ging, durfte das BMI aber nicht die Werbetrommel rühren.

So lobte sich im Sommer 2010 der Bund der Steuerzahler: „Wenn im November der neue elektronische Personalausweis eingeführt wird, dann ist damit auch ein Erfolg des Bundes der Steuerzahler verbunden: Der Verband hatte die geplante Werbekampagne für den Ausweis, die mit rund sieben Millionen Euro veranschlagt wurde, angesichts von Rekordverschuldung heftig kritisiert – mit positiven Auswirkungen. Die Haushälter des Bundestages haben nun die Mittel für die Einführung des Ausweises von sieben auf drei Millionen Euro gekürzt.“

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