Quo vadis, Hochschul-IT?

eGovernment: Hochschulen werden zum Best-Practice-Labor der Verwaltung

31.03.2010 | Autor / Redakteur: Stephan Sachse, ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Datenlotsen Informationssystem / Manfred Klein

Hochschulen müssen die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen IT-technisch vernetzen
Hochschulen müssen die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen IT-technisch vernetzen

Hochschul-IT zwischen Anforderungen und Realität

Neben den Herausforderungen im Management von Studium und Lehre tut sich für Hochschulen ein weiteres Handlungsfeld auf, das direkt mit der Digitalisierung der Hochschulprozesse verknüpft ist: Die Frage, wie IT-Systeme und -Anwendungen miteinander interagieren können, damit sie tatsächlich eine Unterstützung und nicht eine zusätzliche Hürde im Hochschulalltag darstellen.

Da die IT-Infrastruktur an Hochschulen zumeist historisch gewachsen ist, weist sie eine besondere Komplexität auf, die sowohl die notwendigen administrativen Arbeitsschritte und den Bedarf an Schulungen als auch die damit verbundenen Kosten in die Höhe treibt. Auch die Nutzerfreundlichkeit leidet: Um alle für sie relevanten digitalen Dienste nutzen zu können, müssen Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeiter zwischen verschiedenen Nutzeroberflächen wechseln, Daten mehrfach eingeben und unterschiedliche Zugangsdaten verwalten. Das beeinträchtigt auch die Akzeptanz neuer Systeme erheblich. Ein Mehrwert der IT-Investitionen von Hochschulen kann sich so nicht entfalten. Zwischen den zahlreichen unterschiedlichen IT-Systemen und Fachverfahren wie Campus-Management-, ERP- oder HR-Software, eLearning- oder Bibliothekssystemen ist eine Synchronisierung und Integration dringend notwendig. Wichtig für die Hochschulen ist dabei, dass sie auch auf zukünftige Anforderungen flexibel reagieren und gleichzeitig bereits getätigte IT-Investitionen schützen können.

Integrierte IT-Landschaft

Das Campus Integration Framework (CIF) der Datenlotsen versetzt Hochschulen in die Lage, eine flexible IT-Struktur aufzubauen, die verschiedene IT-Systeme und -Anwendungen auf einer Ebene integriert. Dabei ist das CIF datenbank- und plattformunabhängig. Verschiedene Konnektoren ermöglichen es, bereits vorhandene oder neu einzuführende Systeme, wie beispielsweise ERP-, CRM- oder Learning-Management-Systeme in einer vereinheitlichten IT-Architektur zusammenzuführen. Die Lösung arbeitet codefrei und bietet eine grafische Konfigurationsoberfläche, die eine schnelle und einfache Integration ermöglicht.

Darüber hinaus ermöglicht das Campus Integration Framework zum Beispiel die Anbindung verschiedener eLearning-Plattformen wie Moodle an das Campus-Management-System. So können den Lehrveranstaltungen im System automatisch eigene Lernräume in den Learning-Managementsystemen der Hochschule zugeordnet werden. Benutzer, Rechte und Informationen werden dabei zwischen den verschiedenen Systemen abgeglichen.

Meldet sich ein Studierender zu einer Lehrveranstaltung an, wird er auch im entsprechenden Learning-Managementsystem angemeldet.

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