Bayern-CIO zieht eGovernment-Zwischenbilanz

eGovernment heute und Ausblick auf ein „Digitales Bayern 2020“

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  • Mit dem weiteren Ausbau von eGovernment kann die Verwaltung ihre Prozesse noch effizienter gestalten, damit Durchlaufzeiten und Kosten reduzieren und die Servicequalität verbessern.
  • Staatliches Handeln soll durch eGovernment für die Bürger leichter zugänglich und transparenter gemacht werden (Open-Government-Ansatz).
  • Zugangsoptionen, Breitbandversorgung und (Medien)-Kompetenz müssen dabei unabhängig von Bevölkerungsschicht, Herkunft oder Wohnort verfügbar sein.
  • Eine lebensechte digitale Gesellschaft kann es nur dann geben, wenn der Schutz der Persönlichkeit und der persönlichen Daten gewährleistet ist.
  • Dabei wird die IT-Sicherheit künftig ein zentraler Standortfaktor im europäischen und internationalen Wettbewerb werden.

Darüber hinaus zeige die Studie in sechs Lebenslagen („Handlungsräumen) zukunftsweisende Nutzerperspektiven auf, um die digitale Gesellschaft im Sinne der Leitstrategie „Aufbruch Bayern“ zu gestalten:

  • Medienkompetenz und Lernen,
  • Arbeiten digital,
  • Mobilität,
  • Gesundheit,
  • Konsum digital und
  • Wohnen und Energie digital.

Das Digitale Bildungsnetz Bayern

Es sei kein Geheimnis, dass Bildung künftig in Bayern der zentrale Schlüssel zur Wohlstandserhaltung sein wird. Genauso wie Lesen, Schreiben und Rechnen gehöre heute ein verantwortungsvoller und sachgerechter Umgang mit der IT und den neuen Medien zu den „Kernkompetenzen, die wir unseren Kindern bereits in der Schule vermitteln müssen!“ Deshalb sei er als IT-Beauftragter der Staatsregierung gefordert, die technischen Rahmenbedingungen für modernes Lernen und Lehren zu schaffen!

Gemeinsam mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Technologiepartner Fujitsu Technology Solutions bringe man das Projekt „Digitales Bildungsnetz Bayern“ auf den Weg. Ziel sei ein Gesamtkonzept für den IT-gestützten Unterricht in Bayern in den rund 5.800 Schulen, für die rund 1,8 Millionen Schüler und 100.000 Lehrer zu entwickeln. Durch das Digitale Bildungsnetz soll eine gemeinschaftlich nutzbare IT-Infrastruktur entstehen, die in den Bereichen Schul-, Erwachsenen- und Berufsbildung zum Einsatz kommen soll: „Acht bayerische Schulen haben wir in der ersten Pilotphase eingebunden. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass alle Schultypen einbezogen werden. Wir sind mit diesem Projekt am Anfang eines langen Weges.“

Mobilität und Prozessbeschleunigung

Bei Kommunikationsprozessen zwischen der Wirtschaft und Verwaltung müsse sich ein modernes eGovernment – so Pschierer – an den Erfordernissen optimierter, kostengünstiger und schneller Prozesse messen lassen: „Auch hier sind wir in Bayern mit aktuellen Pilotprojekten aktiv. So interessierte sich auf der CeBIT Bundeskanzlerin Merkel besonders für unser Projekt ''x-trans.eu - Cross Border Transport''.“ Dabei handele es sich um ein zentrales Portal zur Beantragung und Genehmigung grenzübergreifender Großraum- und Schwerlasttransporte:

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