Neue Herausforderungen für die Öffentliche Hand

eGovernment: Fujitsu begleitet die deutsche Verwaltungsreform

07.11.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Sven Mulder: „Wir wollen unser Servicegeschäft um 15 Prozent ausbauen“
Sven Mulder: „Wir wollen unser Servicegeschäft um 15 Prozent ausbauen“

Öffentliche Verwaltungen vertrauen seit Jahrzehnten auf Fujitsu als verlässlichen und kompetenten Lieferanten von IT-Infrastruktur-Lösungen. Der Public Sector ist für das Unternehmen ein Schlüsselmarkt. Mit neuen Angeboten und einer stärkeren Ausrichtung auf Services sowie Consulting will sich Fujitsu als der Partner für die IT-gestützte Verwaltungsmodernisierung positionieren.

Die eGovernment-Computing-Redaktion sprach mit Sven Mulder, Senior Director Öffentliche Auftraggeber Deutschland bei Fujitsu, über aktuelle und künftige Herausforderungen der Verwaltung und daraus resultierenden Anforderungen an die IT.

Herr Mulder, vor welchen Herausforderungen steht die Öffentliche Verwaltung heute?

Mulder: Aufgrund knapper Haushaltsmittel muss die Öffentliche Verwaltung ihre Geschäftsprozesse weiter optimieren und wirtschaftlicher agieren. Zudem müssen Behörden enger als bislang zusammenarbeiten und neue Kooperationsformen entwickeln. Hinzu kommen strukturelle Aspekte – etwa die demografische Entwicklung. Die Öffentliche Hand ist davon besonders betroffen. Rund ein Drittel der IT-Fachkräfte stehen in sechs bis acht Jahren nicht mehr zur Verfügung. Schon heute leidet die Öffentliche Hand unter einem großen IT-Fachkräftemangel.

Wie kann man diesen Herausforderungen begegnen?

Mulder: IT wird immer mehr zu einem kritischen Faktor. Sie muss zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Und zwar ganzheitlich. Das gilt auch oder gerade für die Öffentliche Verwaltung. Die Geschäftsstrategie und die IT-Strategie stehen in einer unmittelbaren Wechselbeziehung: Geschäftsprozesse lassen sich durch eine verbesserte IT-Unterstützung optimieren, neue Modelle der Zusammenarbeit und Partizipation sowie innovative Formen der Bürgerservices fördern.

Es kommt also einiges auf die IT-Verantwortlichen der Öffentlichen Hand zu?

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