News eGovernment für den Umweltschutz

Redakteur: Gerald Viola

Das Bundesministerium des Innern hat ein Abkommen zur Entwicklung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens unterzeichnet. Ziel des Projekts aus dem Kernbereich des Umweltschutzes

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Das Bundesministerium des Innern hat ein Abkommen zur Entwicklung des elektronischen Abfallnachweisverfahrens unterzeichnet. Ziel des Projekts aus dem Kernbereich des Umweltschutzes ist die elektronische Nachweis- und Registerführung über die Entsorgung von Abfällen. Eine von den 16 Ländern gemeinsam getragene Zentrale Koordinierungsstelle wird ein Internet-Portal einrichten, das die Teilnahme am elektronischen Verfahren sowie die Steuerung und Verarbeitung aller Informationen ermöglichen soll.Mit dem elektronischen Abfallnachweisverfahren realisieren die Länder erstmalig eine Prozesskette einschließlich qualifizierter digitaler Signatur als Massenverfahren. Aufgrund seines hohen Innovationsgehalts unterstützt das Bundesministerium des Innern das Projekt im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung mit einem Finanzierungsanteil von 1,7 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung.„Das elektronische Abfallnachweisverfahren ist ein Leuchtturmprojekt im deutschen eGovernment“, hob Johann Hahlen hervor, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern. „Es ist ein wichtiger Meilenstein für den Abbau von Bürokratie und zugleich für die Bewältigung der bundesweiten Stoffstromkontrolle. Zudem zeigt es, wie fruchtbar die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Wirtschaft sein kann.“

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