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Drei fränkische Städte bündeln IT-Kräfte eGovernment-Dienstleistungen aus einem Guss

| Redakteur: Gerald Viola

Die fränkischen Nachbarstädte Erlangen, Fürth und Schwabach haben ihre IT-Bereiche zusammengelegt. Die neue Zentrale wird in Fürth angesiedelt, wo künftig 60 Mitarbeiter für die Betreuung von rund 3.000 Computer-Arbeitsplätzen der Stadtverwaltungen zuständig sind.

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Rathaus Erlangen: IT wird in Fürth gebündelt
Rathaus Erlangen: IT wird in Fürth gebündelt
( Archiv: Vogel Business Media )

Der neue Kommunalen Betrieb für Informationstechnik (KommunalBIT), eine Anstalt des öffentlichen Rechts, soll gleichzeitig ein strukturpolitisches Signal für die Quelle-gebeutelte Stadt Fürth setzen. Die Mitarbeiter werden für die Stadt Erlangen zusätzlich die IT-Ausstattung der Schulen (etwa 2.500 PC-Plätze) beschaffen und betreuen.

Walter Brosig, bisheriger Leiter des Amtes für Informationstechnik der Stadt Erlangen, wurde zum Vorstand bestellt. Seine Stellvertreter sind die bisherigen IT-Chefs der Städte Schwabach und Fürth, Herbert Schwab (Service und Support) und Günter Nägelein (Betrieb).

Walter Brosig: „Unser erklärtes Ziel ist es, Synergiepotenziale und Skaleneffekte aller Art zu nutzen und damit für unsere kommunalen Auftraggeber die Freiräume zu schaffen, die es ihnen erlauben, ihre Verwaltungsprozesse mithilfe modernster Informationstechnik auszubauen und zu optimieren. Unsere jahrzehntelange Erfahrung im kommunalen Umfeld ist nur ein Baustein für die erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Die drei Städte haben bereits von 1999 bis 2003 gemeinsam mit Nürnberg und Bayreuth als Städteverbund Nürnberg eGovernment-Dienstleistungen innerhalb des MEDIA@Komm-Projektes entwickelt.

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