eGovernment Summit 2012

eGovernment Computing verleiht eGovernment Awards 2012

| Redakteur: Manfred Klein

Die Preisträger des eGovernment Summit: Dr. Georg Thiel und Dr. Wilfried Bernhardt (Mitte)
Die Preisträger des eGovernment Summit: Dr. Georg Thiel und Dr. Wilfried Bernhardt (Mitte) (Foto: mk)

eGovernment Computing ehrt den CIO des Freistaates Sachsen, Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt, mit dem eGovernment Leadership Award und zeichnet Dr. Georg Thiel, stellvertretender Leiter der Abteilung O im Bundesinnenministerium, mit dem eGovernment Kommunikations Award aus.

Wieder einmal trafen sich hochkarätige IT-Entscheider auf Bundes- und Landesebene auf dem Bonner Petersberg zum 5. eGovernment Summit. Unter dem Kongressmotto „Von Open Data zu Big Data – Grenzenloses eGovernment“ hatte die eGovernment Computing Akademie von Vogel Business Media einen exklusiven Zirkel von eGovernment- und Verwaltungsexperten aus Bund und Ländern geladen.

Im Anschluss an das umfangreiche Vortrags und Diskussionsprogramm wurden zwei Awards verliehen: der eGovernment Leadership Award und der eGovernment Kommunikations Award.

Die beiden Preise gingen wie in den vergangenen Jahren an Persönlichkeiten, die durch ihren Einsatz die Umsetzung und die Entwicklung von eGovernment in Deutschland entscheidend vorangetrieben haben.

Den eGovernment Leadership Award 2012 erhielt der CIO des Freistaates Sachsen, Dr. Wilfried Bernhardt. Der Redaktionsbeirat der eGovernment Computing kürte den Preisträger und begründete die Entscheidung: „Mit seinem langjährigen persönlichen Einsatz hat Dr. Bernhardt maßgeblich dazu beigetragen, dass immer mehr Verwaltungen und Gerichte in Deutschland eine sichere und rechtsverbindliche elektronische Kommunikationsmöglichkeit für Bürger und Unternehmen eröffnen. Zudem soll heute sein steter Einsatz für die europäische Dimension des eGovernments gewürdigt werden.“

Auch die umfassende Modernisierung des Staates ist ein wichtiges Anliegen von Dr. Bernhardt. Im Freistaat Sachsen verfolgt einen integrativen Ansatz und versteht darunter u. a. die Straffung von Strukturen, die Deregulierung, die Optimierung von Abläufen und vor allem einen passgenauen Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Recht, Organisation und IT werden im Zusammenhang betrachtet und verändert.

Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt: „Ich bedanke mich beim Redaktionsbeirat der eGovernment Computing. Die Auszeichnung bestätigt den Erfolg unserer Bemühungen im Bund-Länder Kontext und in Sachsen. Wir dürfen bei allen Erfolgen und anstehenden Herausforderungen jedoch nicht vergessen, dass wir eGovernment in Deutschland stets eingebettet in den europäischen Kontext verstehen und behandeln müssen. eGovernment in Deutschland wird nur dann gelingen, wenn wir innovative Lösungen erarbeiten, sie frühzeitig in die europäische Diskussion einbringen und jedenfalls darauf achten, dass deutsche eGovernment-Lösungen auch grenzüberschreitend eingesetzt werden können.“

Die Laudatio für Wilfried Bernhardt hielt Erwin Schwärzer, Referatsleiter Grundsatzangelegenheiten der IT und des eGovernments im Bundesinnenministerium.

„Der eGovernment Summit hat sich zu einem wichtigen Forum für den informellen Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft entwickelt. Die hochwertigen Diskussionen im kleinen Kreis leisten einen wichtigen Beitrag, abseits der häufig vollen Tagesordnungen in den eGovernment-Gremien über den Tellerrand hinauszuschauen. So kann ein gemeinsames Verständnis für aufkommende und künftige Themen entwickelt werden. Durch den diesjährigen Fokus auf ein EU-weites eGovernment erwarte ich zudem neue Impulse für ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern auf europäischer Ebene. In diesem Zusammenhang begrüße ich die Entscheidung des Redaktionsbeirats der eGovernment Computing ausdrücklich.“

Den eGovernment Kommunikations Award 2012 erhielt in diesem Jahr Dr. Georg Thiel aus dem Bundesinnenministerium. Thiel, Ständiger Vertreter der Leiterin der Abteilung O „Verwaltungsmodernisierung und Verwaltungsorganisation, hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur um die Verbreitung und Entwicklung von Geoinformationsanwendungen verdient gemacht. Er hat darüber hinaus im Zuge des Projekts „Vernetzte und transparente Verwaltung tatkräftig an der Verwaltungsmodernisierung mitgewirkt.

Im Mittelpunkt der Kongress-Gespräche stand – neben der Weiterentwicklung der deutschen eGovernment-Strategie und dem Aufbau einer föderalen IT-Infrastruktur – die Reform der Verwaltungen unter dem Druck von Open Data und Open Government. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Zusammenhang mit eGovernment und Verwaltungsreform zu intensivieren.

Prof. Dr. Hermann Hill von der Verwaltunsghochschule Speyer moderierte die Veranstaltung.

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