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Materna schließt Geschäftsjahr 2019 erfolgreich ab eGovernment als Wachstumstreiber

| Autor: Julia Mutzbauer

Das IT-Beratungsunternehmen Materna hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Das Unternehmen profitiert von der guten Marktlage in der IT-Branche sowie dem anhaltenden Digitalisierungstrend in Deutschland.

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Martin Wibbe, Vorstandsvorsitzender und CEO der Materna Gruppe
Martin Wibbe, Vorstandsvorsitzender und CEO der Materna Gruppe
(© Materna)

Im vergangenen Jahr erzielte Materna einen Gruppenumsatz von 323,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wuchs die Unternehmensgruppe um 229 Mitarbeiter und beschäftigte Ende 2019 insgesamt 2.356 Mitarbeiter.

„Mit der Performance der Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren sind wir sehr zufrieden. Die wichtigsten Umsatztreiber waren IT- und Digitalisierungsprojekte für Unternehmen, die Entwicklung von Software-Applikationen für Behörden sowie globale SAP-Transformationsprojekte für die Industrie“, erläutert Michael Knopp, Finanzvorstand der Materna-Gruppe.

Die Zahlen im Detail

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt bei 35,6 Millionen Euro gegenüber 36,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT für 2019 enthält Sondereffekte von 3,2 Millionen Euro, die aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen, dem Ertrag aus dem Verkauf von Beteiligungen sowie einer Sonderabschreibung auf Geschäfts- und Firmenwerte resultieren. Das EBIT des Vorjahres enthält einen Sondereffekt von 12,9 Millionen Euro aus dem Verkauf des Firmengebäudes am Hauptstandort Dortmund. Bereinigt ergibt sich für 2019 ein EBIT von 32,4 Mio. Euro im Vergleich zu 2018 mit 23,5 Millionen Euro, was einer Steigerung von 38 Prozent entspricht. Die Eigenkapitalquote konnte von 31,7 Prozent auf 38,1 Prozent verbessert werden und die Nettoliquidität (liquide Mittel abzüglich Finanzverbindlichkeiten) erhöhte sich von 49,6 Millionen Euro auf 66,4 Millionen Euro.

Neue Projekte

Auch im ersten Quartal 2020 setzte sich die gute Geschäftsentwicklung weiter fort mit einem Umsatzwachstum von 9,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Doch nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit sind Prognosen für das Gesamtjahr 2020 schwierig.

Materna ist jedoch sehr zuversichtlich, ein solides Ergebnis liefern zu können. „Wir sehen uns als Gruppe mit unserem Portfolio gut aufgestellt. Hier sind Themen wie Cyber Security, Internet of Things (IoT), Automation von IT-Prozessen sowie Künstliche Intelligenz und Data Analytics zu nennen. Im Public Sector sind wir ebenfalls gut aufgestellt. Wir realisieren innovative IT- und Digitalisierungsprojekte für die Bereiche Zoll, Justiz, Sicherheit und Verteidigung, Gesundheit, Finanzen sowie Verkehr“, so Martin Wibbe, der seit Anfang April 2020 neuer CEO der Materna-Gruppe ist.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing