IT-Security und Datensicherheit für Behörden

eGovernment – aber sicher!

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IT-Sicherheit in Eigenverantwortung

In der Vergangenheit hat der Landkreis alle Security-Maßnahmen ausschließlich einem Servicerechenzentrum überlassen, das für die gesamte IT-Welt der Verwaltung zuständig war. Mit dem Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur musste die Aufgabe in den eigenen Verantwortungsbereich übernommen werden. Basierend auf den damaligen strategischen Überlegungen stellen heute neue Anforderungen wie zum Beispiel die Dienstleistungsrichtlinie oder die Integration in die Deutschland-Online-Initiative zusätzliche Herausforderungen für die Mitarbeiter der Systemadministration dar.

Die Berücksichtigung der damaligen Bewertungskriterien innerhalb der Anforderungsanalyse hat in keiner Form ihre zentrale strategische Rolle eingebüßt. „Flexibilität und Skalierbarkeit der damals gesuchten Lösung sind weiterhin wesentliche Aspekte aller Sicherheitsmaßnahmen“, erklärt Christian Drescher, Mitarbeiter der Netzwerk- und Systemadministration. „Mit der ausgewählten neuen Security-Lösung“, fährt er fort, „sollte eine sichere Kommunikation aller Arbeitsplätze miteinander und ein Zugriff einzelner Arbeitsplätze ins Internet ermöglicht werden. Dabei musste gleichzeitig sichergestellt werden, dass alle aktuellen sowie zukünftig zu erwartenden Arbeitsplatzrechner über eine einheitliche Verbindung mit Dritten (anderen Kommunen, dem Land, dem Bund oder mit Bürgern) sicher kommunizieren können.“

„Zudem soll mit der Lösung eine gesicherte Verbindung zu allen nicht ins eigene LWL-Netz integrierten Außenstellen gewährleistet werden“, ergänzt sein Kollege Daniel Lichtsinn.

Auf der Wunschliste der Nienburger ganz oben stand zudem eine möglichst einfach zu bedienende und somit auch einfach zu beherrschende Lösung.

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen aus dem eGovernment-Umfeld erweisen sich die damaligen Überlegungen heute als tragfähige Bewertungskriterien.

Hohe Verfügbarkeit gepaart mit einfacher Bedienbarkeit basierend auf einer standardisierten Lösung rundete das Anforderungsprofil ab.

Selbstverständlich wurden die Auswirkungen des Implementierungsprozesses in die interne Bewertung einbezogen. Das Tagesgeschäft durfte in keiner Weise durch den Implementierungsprozess negativ beeinflusst werden. Auch während der Umstellungsphase musste die technische Unterstützung der Sachbearbeitung durch den Aufbau vernetzter Arbeitsplätze sukzessiv weiter optimiert werden. Ein Stillstand geschweige denn Rückschritte im prozessualen Umfeld der Sachbearbeitung durfte in der sechsmonatigen Einführungsphase nicht hingenommen werden.

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