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Fabasoft eGov-Suite und Open-Source-Software eAkte beim Magistrat Wien: Infrastruktur und Prozesse umgekrempelt

| Redakteur: Gerald Viola

Im Magistrat der Stadt Wien ist der Standard-ELAK (elektronischer Akt) auf Basis der Fabasoft eGov-Suite bereits im Einsatz. Im Rahmen der eGovernment-Strategie Österreichs und der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie mussten die Voraussetzungen zur Einhaltung neuer gesetzlicher Bestimmungen geschaffen werden. Dazu zählte die duale Zustellung oder die Amtssignatur, die seit 1. Januar 2010 in Österreich gesetzlich verpflichtend sind.

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Rathaus der österreichischen Metropole
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( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen der geplanten Softwareaktualisierung auf die Version 7.0 der Fabasoft eGov-Suite sollte auch die bestehende Infrastruktur einer kritischen Würdigung unterzogen werden, um mögliche Einsparungs- und Vereinfachungspotenziale aufzufinden und eine geeignete Basis für die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen zu schaffen.

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Dafür suchte der Magistrat der Stadt Wien eine hochverfügbare, hochskalierbare Softwarearchitektur. Zusätzlich sollte für die Benutzer eine komfortable, einfache Volltextsuche zur Verfügung gestellt werden.

Der Lösungsansatz

Nach umfangreichen Tests entsprachen die Produkte Red Hat Enterprise Linux Server und PostgreSQL den Anforderungen der Stadt Wien im Hinblick auf hohe Skalierbarkeit, Clustering, Ausfallsicherheit oder Kostenreduktion in Kombination mit der Fabasoft eGov-Suite Version 7 am besten. Im Rahmen der eGov-Suite-Aktualisierung wurde die vorhandene Systemsoftware gegen ein Red Hat Enterprise Linux Server System ausgetauscht und die bestehende Datenbanklösung durch das Open-Source-Produkt PostgreSQL ersetzt – zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion. Für eine bequeme Volltextsuche wurde Mindbreeze Enterprise Search in den ELAK integriert.

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