Stadtwerke setzen auf Multi-OS-EMM-System

Durchblick im Endgeräte-Dschungel

| Autor / Redakteur: Jürgen Höfling / Susanne Ehneß

Konsolidierung

Mark Goßmann, IT-Spezialist bei der Stadtwerke Unna GmbH:„Der Apple Configurator ermöglicht lediglich ein vereinfachtes Ausrollen und Management von Apple-Geräten in kleineren Unternehmen, die zudem keine großen Ansprüche bezüglich der Leistungsmerkmale haben, die Stadtwerke Unna GmbH benötigte aber eine größere und vor allem auch skalierbare EMM-Lösung.“
Mark Goßmann, IT-Spezialist bei der Stadtwerke Unna GmbH:„Der Apple Configurator ermöglicht lediglich ein vereinfachtes Ausrollen und Management von Apple-Geräten in kleineren Unternehmen, die zudem keine großen Ansprüche bezüglich der Leistungsmerkmale haben, die Stadtwerke Unna GmbH benötigte aber eine größere und vor allem auch skalierbare EMM-Lösung.“ (Bild: Stadtwerke Unna)

Bei den Stadtwerken Unna war im Laufe der Jahre ein mobiler Geräte-Dschungel entstanden. Im Rahmen der Einführung eines zentralen Enterprise-Mobility-Management-Systems (EMM) sollte eine Konsolidierung stattfinden. Das heißt: Altgeräte wie etwa Blackberrys oder Nokia-Symbian-Geräte wollte man nicht mehr anbinden, sondern zügig erst einmal durch neue Apple-Geräte unter iOS7 ersetzen.

Darüber hinaus wollten sich die Stadtwerke Unna GmbH für die Zukunft wappnen. Daher war die Option, beispielsweise auch für Android-Geräte gerüstet zu sein, sehr wichtig. „Die Innovationszyklen in der Mobile IT sind so kurz, dass man hier niemals nie sagen kann und für technologische Neuerungen von der Infrastruktur her bereit sein muss“, erklärt Thomas Hönig-Heinemann, Abteilungsleiter IuK-Netzwerk bei den Stadtwerken.

Die logische Folgerung aus dieser Prämisse war die Suche nach einer Enterprise-Mobility-Management-Lösung, die die verschiedenen mobilen Betriebssysteme am Markt unter einer einheitlichen Oberfläche verwalten kann und gleichzeitig absolut Business-tauglich ist.

Nach Sondierung des Marktes und einigen Teststellungen fiel die Entscheidung auf das EMM-System von Mobile Iron.

Mark Goßmann, IT-Spezialist bei den Stadtwerken, ergänzt die Einschätzung von Thomas Hönig-Heinemann: „Der Apple Configurator ermöglicht lediglich ein vereinfachtes Ausrollen und das Management von Apple-Geräten in kleineren Unternehmen, die zudem keine großen Ansprüche bezüglich der Leistungsmerkmale haben; desgleichen sind die Möglichkeiten, die der Microsoft Exchange Server per ActiveSync mitbringt, in ihrem Funktionsumfang nicht ausreichend und allenfalls dann zu handhaben, wenn es nur um wenige Endgeräte geht. Die Stadtwerke Unna GmbH benötigte aber eine größere und vor allem auch skalierbare EMM-Lösung.“

Goßmann nennt im Einzelnen folgende Gründe:

  • Zentrale Verwaltung und Steuerung der Geräte, zum Beispiel „Update over the Air“ oder Rechteverwaltung,
  • Übersicht über Geräte, User, Seriennummern, Sicherheits-
  • Policys, Apps,
  • gesicherter und verschlüsselter Zugriff auf interne Ressourcen wie Intranet, Dokumente oder sonstige Daten,
  • Absichern der Geräte gemäß den hohen Sicherheitsanforderungen der Stadtwerke Unna.

Hönig-Heinemann und Goßmann machen damit deutlich, dass trotz der Weiterentwicklung von Apple iOS7 in Richtung Business-Tauglichkeit ein Enterprise-Mobility-Management-System keineswegs überflüssig wird.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 43199133 / Fachanwendungen)