Suchen

News Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität stellt auf Doppik um

| Redakteur: Gerald Viola

Bei der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf verabschiedet sich vom klassischen staatlichen Haushaltswesen und führt die kaufmännische Buchführung ein – als erste Universität

Firmen zum Thema

Bei der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf verabschiedet sich vom klassischen staatlichen Haushaltswesen und führt die kaufmännische Buchführung ein – als erste Universität in Nordrhein-Westfalen (NRW). Diese Umstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Reform des staatlichen Hochschulwesens in Nordrhein-Westfalen (NRW), denn mit dem sogenannten Hochschulfreiheitsgesetz haben die Hochschulen in NRW weit reichende Kompetenzen für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen erhalten.“Um national und international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es auch notwendig, dass wir die Verantwortung für unsere Finanzen übernehmen und die Hochschule unternehmerischer führen. Hierzu ist die Kaufmännische Buchführung eine wesentliche Voraussetzung“, erklärte Prof. Ulf Pallme König, Kanzler der HHU, in Düsseldorf. Bereits im Januar 2009 will die HHU vollständig auf die kaufmännische Buchführung mit der neuen Software umgestiegen sein. Dann soll die Buchhaltung transparenter und differenzierter als mit dem derzeitigen System laufen. Internes und externes Rechnungswesen werden von diesem Zeitpunkt an integriert betrieben – bei einmaliger Dateneingabe und ohne Schnittstellen. Derzeit sind Kostenrechnung und Buchhaltung beziehungsweise Haushalt noch voneinander abgekoppelt.Die notwendige IT-Unterstützung liefert das auf öffentliche Einrichtungen spezialisierte Software- und Beratungshaus Mach AG, das sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren durchsetzen konnte.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2016801)