Deutschland umbauen

DStGB legt Bilanz zur Digitalisierung vor

| Redakteur: Manfred Klein

Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg
Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg (Bild: © DStGB)

In seiner zum Jahresbeginn vorgestellten Bilanz 2017 fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund, DStGB, ein umfassendes Digitalisierungs- und Modernisierungsprogramm. Besonders beim Breitbandausbau verlangt der Verband mehr und größere Anstrengungen.

Insgesamt erwartet der Deutsche Städte- und Gemeindebund von der Bundespolitik im Jahr 2018 den Beginn eines umfassenden Modernisierungsprozesses und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse.

Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl und der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, erklärten auf der Bundespressekonferenz in Berlin. „In den kommenden vier Jahren erwarten wir grundlegende Entscheidungen, die Deutschland fit für die Zukunft machen. Abgehängte Regionen müssen gestärkt werden, sonst spalten wir das Land sozial und auch politisch. Wir müssen Deutschland modernisieren, digitalisieren und sozial gestalten“, so Brandl und Landsberg.

Besonders die Digitalisierung biete die Chance, auch die Regionen abseits der Ballungsräume und den Standort Deutschland insgesamt zu stärken. „Das muss nun entschlossen und konsequent angegangen werden. Wir erwarten ein wirkliches Zukunftskonzept.“

Gerade die ländlichen Regionen und die kleineren und mittleren Städte und Gemeinden müssten in der kommenden Legislaturperiode stärker als bisher im Fokus stehen. „70 Prozent der Menschen in Deutschland leben nicht in großen Städten und der überwiegende Teil der Wertschöpfung findet abseits der Ballungsräume statt. Diese Potenziale müssen wir nutzen und stärken, wenn Deutschland erfolgreich bleiben soll“, so Brandl und Landsberg.

„Flächendeckende medizinische Versorgung, gute Bildungsangebote, besserer ÖPNV und natürlich eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur – das sind die Eckpfeiler einer zukunftsorientierten Politik für ganz Deutschland“.

Franz-Reinhard Habbel, ehemaliger Sprecher des DStGB, zur Breitbandforderung des Vereins, stellt hier die Forderung des DStGB im Detail vor.

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