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Breitbandausbau in Niedersachsen Dramatischer Nachholbedarf

Autor: Manfred Klein

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat ein Positionspapier zur Breitbandförderung verabschiedet. Der Verband fordert darin einen Quantensprung, wendet sich aber vehement gegen eine Verlagerung des operativen Geschäfts auf die Bundesebene.

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Die Landkreise in Niedersachsen fordern ein flächendeckendes Highspeed-Netz, wollen aber die Kontrolle über die Investitionen behalten
Die Landkreise in Niedersachsen fordern ein flächendeckendes Highspeed-Netz, wollen aber die Kontrolle über die Investitionen behalten
(© animaflora - stock.adobe.com)

Als „äußerst besorgniserregend und frustrierend“ bezeichnete der Präsident des Niedersächsischen Landkreistags (NLT), Landrat Bernhard Reuter, die bisherigen und aktuellen Förderbedingungen. Gleichzeitig erteilte Reuter jedoch Überlegungen, das operative Geschäft des Breitbandausbaus auf die Ebene des Bundes zu verlagern, eine Absage.

„Technokratische Algorithmen können das Vor-Ort-Wissen über die zu versorgenden Privathaushalte, Gewerbetreibenden und die öffentlichen Einrichtungen nicht ersetzen. Wir fordern die Bündelung der Förderung in einer Hand. Dies können sinnvoll nur die Länder sein, die das Bundesgeld mit eigenen Fördergeldern unterstützen müssen“, so Reuter.