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OZG-Umsetzung in Bayern Digitalisierungshilfen für Staatsministerien

| Autor: Manfred Klein

Der Freistaat Bayern nimmt zur Umsetzung seiner ehrgeizigen Digitalisierungs- und OZG-Pläne weitere Beratungshilfen in Anspruch. Ein Firmenkonsortium soll für die Ministerien praxisbezogene Unterstützung bieten.

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Ein Firmenkonsortium berät Bayern bei der OZG-Umsetzung
Ein Firmenkonsortium berät Bayern bei der OZG-Umsetzung
(© Markus Bormann - stock.adobe.com)

Eine gute Digitalisierungsstrategie ist nur so gut wie deren Umsetzung. Daher bietet das Bayerische Staatsministerium für Digitales ab sofort den bayerischen Staatsministerien praxisbezogene Unterstützung bei der Digitalisierung, insbesondere bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes an. Ziel ist es, die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen bayernweit entscheidend und auch für die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen spürbar voranzubringen. Die wichtigsten Verwaltungsleistungen sollen bis Ende 2020 bereitgestellt werden. Um das hochgespannte Ziel zu erreichen zu können, soll an den vorhandenen Digitalisierungsansätzen der bayerischen Staatsregierung angeknüpft werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat nach erfolgter Ausschreibung ein Konsortium, bestehend aus den Unternehmen BSL Managementberatung GmbH (Generalunternehmer), Moysies & Partner IT- und Managementberatung und Unternehmensberatung H & D GmbH beauftragt, eine bedarfsorientierte Unterstützung in den bayerischen Staatsministerien zu gewährleisten.

In einem Gesamtvorhaben wird die strategische Komponente der bayerischen OZG-Umsetzung zentral durch die Mach AG begleitet, die bayerischen Staatsministerien werden durch das Konsortium aus BSL, Moysies, und H & D operativ unterstützt. Gemeinsam wollen alle die Digitalisierung Bayerns voranbringen.

Christian Mohser von der IT- und Managementberatung Moysies & Partner erklärte zu dem Vorhaben: „Wir freuen uns, Teil dieses umfangreichen Programms zur Digitalisierung der Verwaltung im Freistaat Bayern sein zu dürfen. Die Herausforderung wird sein, die vielen teils unterschiedlichen Digitalisierungsansätze – und vorhaben aus EU, Bund, Ländern und Kommunen mit den Anforderungen aus Bayern zu verknüpfen und daraus eine erfolgreiche Umsetzung abzuleiten.“

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