Intelligente Vernetzung medizinischer Daten

Digitalisierter Work- und Datenflow für die Zahnarztpraxis

| Autor: Ira Zahorsky

Der Münchner Zahnarzt Dr. Franz Xaver Wack hat in seiner Praxis die die Abläufe des Verfahrens erprobt und optimiert.
Der Münchner Zahnarzt Dr. Franz Xaver Wack hat in seiner Praxis die die Abläufe des Verfahrens erprobt und optimiert. (Bild: Weffex)

Die Vernetzung medizinischer Daten verändert den Ablauf und die Qualität der zahnärztlichen Therapie. Ein Verfahren für den täglichen Einsatz des digitalen Workflows in der zahnärztlichen Arbeit soll schonendere Therapiemethoden ermöglichen sowie Behandlungs- und Wartezeiten verkürzen.

Der Münchner Zahnarzt Dr. Franz Xaver Wack setzt das mit seiner Gesellschaft für digitale Zahnheilkunde (WEFFEX), weiteren Wissenschaftlern und Unternehmen aus Forschung und Industrie entwickelte Verfahren bereits in seiner Gemeinschaftspraxis ein. Ein multimediales Kommunikationssystem soll anschaulich und verständlich über jeden Behandlungsschritt informieren. Patienten können beispielsweise die neue Krone oder Brücke dreidimensional betrachten und virtuell erleben oder konkret betrachten, welcher Zahnersatz ästhetisch und funktional am besten zu ihnen passt.

Zwar ist bereits durch digitale Volumentomographie oder virtuelle Abformung ein Maß an Genauigkeit in der Diagnostik erreicht, das die Ergebnisse analoger Verfahren weit übertrifft. Doch arbeiteten in der täglichen Praxis bis dato je nach Ausstattung analoge und digitale Einzelkomponenten mehr oder weniger effektiv nebeneinander her, statt sich direkt auszutauschen. Die jetzt mögliche Vernetzung aller digitalen Komponenten soll eine bisher nie gekannte Exaktheit für die Erstellung des Zahnersatzes gewährleisten, die die bisherigen Modelle, die analoge und digitale Komponenten kombinieren, nicht erreichen konnten.

Gleichzeitig sollen sich durch schnellere und präzisere Maschinen nicht nur die Behandlungs- und Wartezeiten für die Patienten verkürzen, sondern auch die Materialkosten verringern.

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