News Digitaler Wahlstift: eins vor, zwei zurück

Redakteur: Gerald Viola

Das Magazin der Stern meldet, dass bei der Bürgerschaftswahl im kommenden Februar die Hamburger anders als ursprünglich geplant nun doch auf konventionelle Weise ihre Kreuze machen

Das Magazin der Stern meldet, dass bei der Bürgerschaftswahl im kommenden Februar die Hamburger anders als ursprünglich geplant nun doch auf konventionelle Weise ihre Kreuze machen müssen. Der Einsatz des sogenannten digitalen Wahlstifts, sei wegen Sicherheitsbedenken nun doch nicht mehr möglich. Dazu der Stern: „Es sollte eine Hightech-Auszählung werden - aber nun müssen Tausende von Wahlhelfern doch wieder mühsam Hand anlegen. Der digitale Wahlstift, den der Hamburger CDU-Senat als technische Revolution zur Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 präsentieren wollte, wird nun höchstens als Hilfsmittel eingesetzt. Zu groß waren die Bedenken von Experten und Politikern, dass bei der bundesweiten Premiere mögliche Sicherheitslücken im System das Vertrauen der Wähler in die Abstimmung erschüttern könnten. Definitiv kann man davon ausgehen, dass der Wahlstift als Regelinstrument vom Tisch ist", sagt der Verfassungsexperte der CDU-Fraktion, Kai Voet van Vormizeele.“Noch einen Tag vorher hatte das Innenministerium des Hamburger Senats gemeldet, dem Einsatz des digitalen Wahlstiftes stünde nichts entgegen.

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