Mehr Bildung durch IT

Digitaler Unterricht für die Bildungsrepublik

10.11.2008 | Autor / Redakteur: Manfred Klein / Manfred Klein

Partner des D21-Projekts: Prof. Ewald Terhart (Mitglied des Projektbeirats, Universität Münster), Hannes Schwaderer (Geschäftsführer Intel), Claudia Mrotzek (Manager Government Affairs, Oracle), Prof. E. Jürgen Zöllner (Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin)
Partner des D21-Projekts: Prof. Ewald Terhart (Mitglied des Projektbeirats, Universität Münster), Hannes Schwaderer (Geschäftsführer Intel), Claudia Mrotzek (Manager Government Affairs, Oracle), Prof. E. Jürgen Zöllner (Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin)

Mit dem Exzellenzprojekt „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft!“ will die Initiative D21 e. V., den Einsatz digitaler Medien im Unterricht fördern. Im Vorfeld des Bildungsgipfels der Bundesregierung rügt die Initiative den IT-Rückstand an den Schulen.

Bildung ist in diesem Jahr in Deutschland Chefsache. Das Bundeskabinett hat im Januar die Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung“ beschlossen, um das deutsche Aus- und Weiterbildungswesen zu verbessern und so zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung beizutragen. Seinen vorläufigen Höhepunkt soll das Bildungsthema am 22. Oktober in Dresden finden. Hier soll auf dem Nationalen Bildungsgipfel zwischen Bund und Ländern über neue Strategien und Perspektiven diskutiert werden. Obwohl der große IT-Rückstand des Bildungs- und speziell des öffentlichen Schulwesens im internationalen Vergleich bekannt ist, steht er nicht auf der Agenda. Und dies, wenngleich die Bundesrepublik laut PISA-Studie im OECD-Vergleich das Land ist, „in dem der Computer am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht eingesetzt wird.“

Auch eine Forsa-Umfrage belegt: Zwei Drittel der Schüler an deutschen Schulen arbeitet weniger als zwei Schulstunden pro Woche mit dem Computer, obwohl 87 Prozent der befragten Schüler der Auffassung sind, dass Computerkenntnisse für ihre berufliche Zukunft wichtig oder sogar sehr wichtig sein werden. Besonders den vielen älteren Lehrkräften in den Kollegien attestiert die Studie zudem nur sehr geringe Fertigkeiten beim Umgang mit Neuen Medien.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2017019 / Projekte & Initiativen)