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Durchblick mit Bildschirmarbeitsplatzbrille

„Digitaler Augenstress“

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17 Millionen Bildschirmarbeiter in Deutschland

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin arbeiten etwa 17 Millionen Beschäftigte in Deutschland am Bildschirm. An einem einzigen Arbeitstag wechselt deren Blick bis zu 33.000 Mal vom Bildschirm zur Vorlage und zurück. Unterschiedliche Helligkeiten sorgen zusätzlich für etwa 17.000 Pupillenreaktionen. Erschwerend kommt hinzu, dass man am Bildschirm noch viel seltener blinzelt als nötig. Die Folge sind trockene oder tränende Augen, geschwollene Lider und das Gefühl von Sand in den Augen: das sogenannte „Office Eye Syndrom“.

Doch der digitale Augenstress betrifft auch jüngere Menschen, wobei das Auge hier die Belastungen aufgrund des jugendlichen Alters noch wesentlich besser ausgleichen kann, da es wesentlich flexibler ist und deutlich mehr Tränenflüssigkeit produziert als in späteren Jahren. Aber auch in diesem Fall kann eine spezielle Sehhilfe zu merklich entspannterem Sehen beitragen.

Arbeitgeber übernimmt Kosten

Auch Arbeitgeber sollten sich mehr als bisher mit dem Thema befassen. Einerseits empfiehlt es sich, einen Fachmann zu beauftragen, sich die Arbeitsplätze im Hinblick auf die Positionierung der Monitore, die Beleuchtung oder das Raumklima anzusehen. Andererseits sind Arbeitgeber ohnehin gesetzlich verpflichtet, teilweise die Kosten für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille zu übernehmen. Aber das ist keine Einbahnstraße. Auch der Arbeitgeber profitiert von einem fitten und konzentriert arbeitenden Mitarbeiter, der mehr schafft und entspannter ist.

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