14. Kongress neueVerwaltung

Digitale Gesellschaft – Hält die Verwaltung noch Schritt?

| Redakteur: Manfred Klein

(Foto: Windmüller)

Der gesamtdeutsche eGovernment-Kongress neueVerwaltung führte zum 14. Mal Partner aus Wirtschaft und Öffentlicher Verwaltung zusammen. Die Kongressmesse bot Fach- und Führungskräften aus allen Verwaltungsbereichen ein aktuelles Praxis-Forum zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Thematisch war die Veranstaltung breit aufgestellt. Unter dem Motto „Digitale Gesellschaft und Verwaltung“ stieg die neueVerwaltung tief ins Themenfeld eGovernment ein. Wie verändert die Entwicklung der digitalen Gesellschaft die Anforderungen an die Verwaltung? Sicher ist: Die digitale Gesellschaft hat neue Spannungsfelder hervorgebracht, die Politik, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung sowie Bürger und Nutzer vor gewaltige Herausforderungen stellt, aber auch große Chancen bietet.

Wo stehen wir derzeit auf dem Weg in die digitale Verwaltung und wo „klemmt es“ noch? Wie lässt sich ein umfassender Wandel im Web 2.0 – Zeitalter steuern und welche Bedeutung hat eine offene Kommunikations- und Führungskultur? Was können leistungsfähige und flexible IT-Lösungen unterstützend beitragen?

Neben 120 Fachvorträgen, Diskussionsrunden, Workshops und Tutorials stand eine Fachausstellung (17 Aussteller) auf dem Programm. Hier wurden Kundenlösungen und innovative „Best-Practice-Anwendungen“ vorgestellt.

Thematisch umfassend begleitet wurde die Veranstaltung von der Deutschen Post AG, dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesverwaltungsamt, dem eGovernment-Zentrum des Fraunhofer Verbunds IUK-Technologie und der Bun-desarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister (VITAKO).

Zum 1. Mal wurde auf dem Kongress der hoch dotierte dbb Innovationspreis 2013 am 2. Kongresstag verliehen. Der 1. Preis ging an das kommunale Online-Informations- und Serviceportal „MeinServiceStuttgart“.

Erstmals wurde ein mit 5.000 Euro dotierter Sonderpreis vergeben. Dieser ging an den Landkreis Friesland für sein Projekt LiquidFriesland – Bürgerbeteiligung 2.0.an die

Die Auszeichnung, mit 50.000 Euro eine der höchstdotierten im deutschsprachigen Raum, soll Neuerungen im öffentlichen Dienst initiieren, fördern und der Öffentlichkeit als Vorbild bekannt machen.

„Der öffentliche Dienst wappnet sich für die Herausforderungen des demografischen Wandels“, stellte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt anlässlich der Preisverleihung beim Kongress „neueVerwaltung“ am 5. Juni 2013 in Leipzig fest.

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