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IT-Support für Schulen Digitale Bildung ohne digitales Know-how?

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Die Bundesregierung plant, den DigitalPakt Schule in die Verlängerung zu schicken. Laut Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fördere der Pakt in seiner aktuellen Form die Digitalisierung an Schulen jedoch weder ganzheitlich noch gerecht. Sechs Denkanstöße, warum technische Weiterbildungen für Lehrkräfte und einfach zugänglicher IT-Schulservice diese Schieflage nachhaltig begradigen können.

(© Deutsche Telekom AG )

Etwa sieben Milliarden Euro für die Digitalisierung an Deutschlands Schulen – von dieser Summe des DigitalPakts sollen Lehrkräfte nicht nur Hard-, Software und Infrastruktur erhalten. Wesentliches Ziel der Mittel aus Bund- und Länderkassen: digitale Bildung bis 2024 für alle Schulkinder nachhaltig und flächendeckend umsetzen. Doch so, wie der Digital­Pakt derzeit ausgestaltet ist, profitieren nicht alle Schulen gleich von den Fördergeldern. Das führt zu wachsender Bildungsungleichheit, fand eine aktuelle Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus Mai 2022 heraus. Schließlich komme das Geld laut GEW nicht dort an, wo es dringend gebraucht werde – beim Aufbau von professionellen IT-Strukturen, besonders an ohnehin benachteiligten Schulen. Geht der DigitalPakt in die nächste Runde, rät die GEW zu neuen Rahmenbedingungen: Besonders finanz- und fachkräfteschwachen Einrichtungen sollte es einfach möglich sein, einen langfristigen Support bei Einsatz und Wartung der Technik zu erhalten. In dieser Hinsicht hält der aktuelle DigitalPakt noch zu viele Hürden bereit. Warum und welche Maßnahmen einen Wandel bringen können, ­fassen die folgenden sechs Denk­anstöße zusammen.

1. Finanzielle Kluft in der digitalen Bildung

Die Wirtschaftskraft einer Region kann beeinflussen, ob dort ansässige Schulen ihre Lehrkräfte ausreichend weiterbilden können. Schließlich fehlen besonders Bildungseinrichtungen in finanzschwacher Trägerschaft die Mittel, Schulungen oder IT-Fachpersonal zu bezahlen. Dabei braucht es schon zu Beginn informiertes Personal, das ein pädagogisch-technisches Konzept erstellt, um Fördergelder beantragen zu können. Wer per Ausschreibung einen IT-Partner finden will, muss zunächst in Vorkasse gehen. Denn die bewilligten Mittel werden erst ausgezahlt, wenn die Leistung tatsächlich erbracht ist. Fehlt heute das Geld, kann das jedoch abschreckend sein. So werden oft nur punktuell oder gar keine Maßnahmen mithilfe der Mittel aus dem DigitalPakt umgesetzt. Und wenn doch, mangelt es häufig selbst digital-affinen Lehrkräften an Zeit und technischem Wissen, um digitale Medien souverän in den Unterricht zu integrieren.

2. Keine Ausschreibung, kein Support

Eine logische Konsequenz wäre deshalb, gerade solchen Einrichtungen professionellen, staatlich geförderten IT-Support zur Seite zu stellen. IT-Dienstleister wie die Telekom bieten entsprechende Beratung und praktische Unterstützung an. Erfahrungen aus diversen Infrastrukturprojekten an Schulen nutzt das Unternehmen, um Bildungseinrichtungen indi­viduell bei ihrer Digitalisierung ­voranzubringen. Von der Installation über Schulungen bis zur Fehlerbehebung: Professionelle Teams kümmern sich darum, dass Geräte, Präsentationstechnik und Infra­struktur optimal funktionieren und aufeinander abgestimmt sind. Die Hard- und Software-Ausstattung können Schulen ebenfalls nach ihren Bedürfnissen von der Telekom erhalten.

Ein Blick auf die Förderstruktur des DigitalPakt Schule zeigt jedoch: Dauerhafte IT-Service-Angebote können Schulträger nicht ausschreiben. Die Förderung ist vor allem für die Inbetriebnahme von neuer digitaler Technologie angelegt – nicht selten reine Hardware, ohne Gesamtkonzept. Der DigitalPakt sieht zudem vor, einzelne regionale oder landesweite Projekte zu fördern – um etwa neue Supportstrukturen aufzubauen und anschließend in eigener Kompetenz zu betreiben.

(© Deutsche Telekom AG )

3. Verpflichtende ­Standards einführen

Selbst bei den förderfähigen Komponenten wie digitalen Endgeräten oder Breitbandausbau fällt auf: Dass Ausschreibungen weder standardisiert und in vielen Fällen auch nicht über Schulstandorte hinweg gebündelt geregelt sind, verlangsamt den Digitalisierungsprozess. Schulträger müssen sich durch komplexe Antragsverfahren durchkämpfen. Eine Standardisierung wäre jedoch in vielerlei Hinsicht gewinnbringend: mit Blick auf Qualität, Fairness und Tempo der digitalen Bildung an Schulen. So könnten etwa definierte Standards für die technische Ausstattung, IT-Sicherheit sowie Administration, Wartung und Support die Ausschreibungsverfahren erheblich ­erleichtern. Das würde eine zusätzliche Prüfung im Rahmen der schulischen Strategiekonzepte überflüssig machen und die Projekte deutlich schneller umsetzen. Wären wesentliche Prozesse und Inhalte der Förderung also standardisiert, könnte der DigitalPakt 2.0 Schulträgern praxisnah helfen, ihre digitale Bildung zu beschleunigen.

4. Nachhaltigkeit bedeutet Weitblick

Nach der verlässlichen Netzanbindung betrifft an vielen Schulen der zweite Schritt die Endgeräte. Auch hier wird deutlich: Bereits diese Anschaffung sollte nicht ohne langfristige Perspektive gegangen werden. So mag die Entscheidung für bestimmte Hardware aus Kostengründen die richtige sein, kann sich praktisch aber als Fehler herausstellen. Denn lassen sich Endgeräte oder Präsentationstechnik nicht reibungslos mit Unterrichtsmethoden kombinieren und können die Lehrkräfte neue Tools nicht installieren oder technische Störungen beheben, wird das vermeintliche Schnäppchen in der Realität zum Fehlkauf – denn Passgenauigkeit und eine funktionierende Gesamtlösung sind gefragt. Schon kurze Zeit später werden weitere bzw. neue Anschaffungen nötig. Schulen, welche die Technik danach auswählen, wie sich die Geräte praktikabel einbinden lassen, haushalten entsprechend nachhaltiger. Doch die einzelnen Komponenten kompatibel in einen Medienentwicklungsplan zu übersetzen, ist alles andere als trivial. Abhilfe schaffen hier Textvorlagen für präzise Leistungsbeschreibungen, die als zentraler Bestandteil für öffentliche Ausschreibungen dienen. Basierend auf Standards, erprobten Kriterien und sicheren Zertifizierungen bietet die Telekom, über die Ausschreibungsvorlage hinaus, persönliche Beratung durch ein Team von Expert*innen an.

5. Auch Lehrkräfte lernen nicht aus: Schulungen

Laut dem MINT Nachwuchsbarometer der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften aus April 2022 ist das Fach Informatik nicht besonders gefragt unter den MINT-Lehramtsstudierenden. Das wird den Mangel an Fachkräften mit IT-Know-how weiter verstärken. Stetige Weiterbildungsmöglichkeiten für Pädagoginnen und Pädagogen könnten ihn hingegen entschärfen. Die Telekom bietet Möglichkeiten zur Weiterbildung an – per Workshop oder Schulung. Und im IT-Notfall übernimmt sie bei Bedarf den Entstörungsservice. Lehrkräfte erreichen den IT-Support über eine Hotline und können sich remote oder vor Ort helfen lassen. Im Rahmen ihres übergreifenden Service-Angebots erhalten Schulen dadurch professionelle Unterstützung, die ganzheitlich alle einzelnen Komponenten und Hersteller einschließt.

6. Fachkräfte entlasten: Gerätemanagement

Um das Schulpersonal zu entlasten, lohnt sich ein professionelles Endgerätemanagement. Denn zum IT-Betrieb gehört auch die Verwaltung der eingesetzten Endgeräte – und das kostet viele Lehrkräfte Zeit und Nerven. Wie stellen sie sicher, dass Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts keine ­Serien auf dem Tablet streamen? Wie erhält jeder Laptop das neueste Sicherheitsupdate? Und was passiert, wenn ein Gerät verloren geht? Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM) regeln solche Szenarien automatisch in einer zentralen Plattform. Dort lassen sich Apps reglementieren und Softwareupdates per Klick auf die Geräte spielen – statt jedes einzeln bedienen zu müssen. Sicherheitsstandards bleiben so immer auf dem neusten Stand. Das spart den Lehrkräften erheblichen Aufwand, sodass sie sich stärker auf die didaktische Vorbereitung des Unterrichts konzentrieren können. Solch einmalige Anschaffungen wie das Universelle-Endgeräte-Management-System School-UEM der Telekom können sich Schulen sogar fördern lassen.

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