BMI auf der CeBIT 2015

Digitale Agenda Kernthema der Messe

| Redakteur: Manfred Klein

Schon auf der Omnicard informierte sich Staatssekretärin Rogall-Grothe bei der Governikus KG über den Entwicklungsstand der AusweisApp2. Auf der CeBIT wird es dazu sicher Neues geben
Schon auf der Omnicard informierte sich Staatssekretärin Rogall-Grothe bei der Governikus KG über den Entwicklungsstand der AusweisApp2. Auf der CeBIT wird es dazu sicher Neues geben (Bild: Omnicard)

Öffentlichkeitswirksam nimmt das Bundesinnenministerium (BMI) auch 2015 an der weltgrößten IT-Messe CeBIT teil. Vom 16. bis 20. März stellt die Bundesbeauftragte für Informationstechnik, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, aktuelle IT-Anwendungen, -Projekte und -Entwicklungen in Hannover vor.

Leitthema der diesjährigen Messe­präsenz auf der CeBIT ist das Aktionsprogramm der Bundesregierung Digitale Agenda 2014 - 2017. Damit reiht sich der BMI-Auftritt auch nahtlos in das Messemotto dieses Jahres – „d!conomy“ soll schließlich die zunehmende und immer umfangreichere Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft widerspiegeln. Welche Zusammenhänge es hier gibt, erläutert die Bundesbeauftragte für Informationstechnik, Cornelia Rogall-Grothe, in ihrem Grußwort am kommenden Montag.

Digitale Agenda im Porträt

Von den sieben Handlungsfeldern der Digitalen Agenda wird das BMI bis 2017 drei federführend gestalten. Anhand dieser drei Felder wird bereits der Messeauftritt 2015 strukturiert:

Der Bereich „Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft“ gruppiert Präsentationen und Exponate mit Bezug zu Cybersicherheit, Kritischen Infrastrukturen, De-Mail und eID-Funktionalität. Besucher können hier mit ihrem elektronischen Reisepass die Sicherheitskontrolle am EasyPASS eGate selbst live erleben.

Den Schwerpunkt im Bereich „Innovativer Staat“ bilden Lösungen der Verwaltungsmodernisierung und -konsolidierung. Durch Praxisbeispiele und gezielte Beratung wird der konkrete Nutzen dargelegt. Die acht eGovernment-Modellkommunen zeigen hier ebenfalls ihre Projekte. Im Hinblick auf Cyber­angriffe widmet sich der Präsentations­platz „Netze des Bundes“ der sicheren Regierungskommunikation und erörtert Leistungsfähigkeit, Weiterentwicklung und Sicherheit der Kommunikationssysteme.

Die Ausstellungsfläche „Digitale Gesellschaft“ schließlich bündelt Anwendungsbeispiele und Exponate mit einem direkten Verbraucherbezug. Unterstützt durch den Verein „Deutschland sicher im Netz“, können sich Bürger hier über den sicheren Umgang mit vertraulichen Daten im Netz. Ebenfalls vor Ort: die Initiative „Digitale Nachbarschaftshilfe“.

Hier stellt außerdem das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum zum Thema „Modernes Katastrophenmanagement“ aus. „Anfassbar“ soll der Bereich schließlich durch das Exponat Körperscanner werden, der bereits an mehreren deutschen Flughäfen eingesetzt wird.

Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themen der Digitalen Agenda sind für die Besucher zudem interaktiv auf der zentral gelegenen Informationsinsel abrufbar. Aktuelle IT-Themen wie Cybersicherheit, Hacking und digitale Wirtschaft in der EU werden am benachbarten Bund- Länder-Stand dargestellt.

Und ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen und Diskussionen lädt Fachbesucher zum Zuhören und Mitmachen ein.

Der Messestand des BMI liegt wie in den Vorjahren im Public Sector Parc, Halle 7, auf der Fläche A 58. Er ist dabei Teil des Bund-Länder-Gemeinschaftsbereiches „Government for you“ mit einer Gesamtgröße von rund 2.300 Quadratmetern. Auf dieser Fläche ist auch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) vertreten, das für den Breitbandausbau zuständig ist und zusammen mit dem Bundesinnen- und Bundeswirtschaftsministerium die Umsetzung der Digitalen Agenda federführend betreut.

Eröffnet wird der Public Sector Parc durch den Schirmherrn, Bundesinnenminister Thomas de Maizière, am Messemontag um 10 Uhr.

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